Der Ukraine-Krieg ist eine humanitäre Katastrophe, die uns tagtäglich vor Augen geführt wird. Zugleich werden mehr und mehr auch die wirtschaftlichen Folgen erkenn- und spürbar. So sind deutsche Unternehmen erheblich betroffen von den erlassenen Sanktionen und Gegensanktionen, einbrechenden Umsätzen in ihrem Russland-Geschäft, Lieferengpässen bei wichtigen Grundstoffen und Vorprodukten bei gleichzeitig stark steigenden Preisen. Jüngsten Prognosen zur Folge dürfte sich das Bild noch einmal deutlich verdüstern, sollten tatsächlich weitgehende Embargos für russisches Erdöl und gegebenenfalls auch Erdgas erlassen werden. Dabei sind weitere Krisenszenarien – die beispielsweise durch die Lockdowns in China ausgelöst werden können – noch gar nicht eingepreist.

Unternehmen müssen sich mit vielfältigen, komplexen Fragestellungen und einem sich immer wieder verändernden Umfeld auseinandersetzen. Der Umgang mit der Pandemie hat gelehrt, dass Unternehmen die Krise schneller überwinden, wenn sie die Situation für ihr Unternehmen fortlaufend analysieren, passende Strategien entwickelt und diese dann konsequent umsetzen.

Wir beobachten und analysieren die Lage in der Ukraine und in Russland kontinuierlich und werden Ihnen weiterhin aktuelle Inhalte und erfahrene Ansprechpartner für Ihre Fragen zur Verfügung stellen.

Informationen
für Helfende und
Geflüchtete


(Deutsch und Ukrainisch)



Zu den Merkblättern

Neueste Themen

Was ist jetzt zu tun?

  

   

Aufzeichnungen der Webcast-Live-Reihe: KPMG Weekly Briefing zum Russland-Ukraine-Krieg mit Q&A Session

Screenshot Webcast

   

   

Podcasts

   

Branchenbezogene Auswirkungen

   

Unsere Reaktion auf den Ukraine-Krieg

Wir sind der Überzeugung, dass wir gemeinsam mit anderen globalen Unternehmen in der Verantwortung stehen, auf den anhaltenden militärischen Angriff der russischen Regierung gegen die Ukraine zu reagieren. Infolgedessen werden unsere Firmen in Russland und Belarus das KPMG-Netzwerk verlassen.

KPMG hat über 4.500 Mitarbeitende in Russland sowie Belarus, und die Beendigung der Zusammenarbeit mit ihnen – von denen viele schon seit Jahrzehnten zu KPMG gehören – fällt uns außerordentlich schwer. Diese Entscheidung steht in keinem Zusammenhang mit ihnen, sie ist vielmehr eine Folge des Vorgehens der russischen Regierung.

Als Unternehmen orientieren wir uns an unserem Purpose sowie unseren Werten, und wir streben an, das Richtige zu tun. Wir werden alles in unseren Möglichkeiten Liegende unternehmen, um unseren ehemaligen Kolleg:innen, die von dieser Entscheidung betroffen sind, eine Übergangsunterstützung zu bieten.

KPMG schickt Hilfsgüter wie medizinisches Equipment, Medikamente, Hygieneartikel und haltbare Lebensmittel an die polnisch-ukrainische Grenze. Die Lieferung wurde durch Spenden von KPMG Deutschland und weiteren KPMG-Mitgliedsfirmen aus der ganzen Welt als gemeinsames Zeichen der Solidarität mit den Menschen in der Ukraine ermöglicht. Die Hilfsorganisation „Help Ukraine“ übernimmt den Weitertransport der Hilfsgüter an Orte, wo sie am meisten gebraucht werden.

Mit unserer laufenden internen Aktion „Ukraine – KPMG hilft“ unterstützen unsere Kolleginnen und Kollegen mit Spendenaktionen und Hilfsangeboten Menschen, die vom Krieg in der Ukraine betroffen sind.