Seit Jänner 2022 ist Steuerexpertin Bettina Matzka Teil der KPMG Partnerschaft. Im Interview erzählt sie, welche Ziele sie sich gemeinsam mit ihrem Team gesetzt hat.

  

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Bettina, du bist seit mehr als zwei Jahrzehnten Teil des KPMG Teams. Weshalb hast du dich damals für KPMG als Arbeitgeber entschieden?

Weil mich Hans Zöchling bei meinem Bewerbungsgespräch um 7:45 Uhr persönlich bei der Eingangstür abgeholt hat, sich entschuldigt hat, dass er mir keinen Kaffee machen kann und ich von Anfang an das Gefühl hatte, dass ich in einer Umgebung bin, die zu 100 Prozent passt.

Was treibt dich heute an?

Es ist seit 1999 dasselbe: Am Freitagabend den Computer abzudrehen und das Gefühl zu haben, ich habe nichts vergessen und gute Arbeit geleistet.

Wenn du auf deine Ausbildung und deinen bisherigen Karriereweg zurückblickst, was würdest du jetzt anders machen?

Während des Studiums ins Ausland zu gehen – sonst gar nichts.

Gemeinsam mit deinem Team begleitest du Unternehmen aus verschiedensten Branchen bei Akquisitionen und De-Investments im In- und Ausland, Umgründungen, Betriebsprüfungen sowie in der laufenden Beratung in den Bereichen Körperschaft- und Umsatzsteuer, Internationales Steuerrecht, Gebühren und Verkehrsteuern und Energieabgaben. Wie sieht euer Arbeitsalltag aus?

Das Tolle an unserem Arbeitsalltag ist: Wir reden sehr viel – am liebsten persönlich bei Besprechungen, vor allem aber am Telefon oder über MS Teams/WebEx/Zoom. Viele Kundinnen und Kunden sowie Kolleginnen und Kollegen aus dem In- und Ausland sowie Kontakte aus der Finanzverwaltung kenne ich seit vielen Jahren. Natürlich gehört da das Persönliche genauso dazu wie das Fachliche. Das macht unseren Alltag spannend.

Welche Ziele hast du dir gemeinsam mit deinem Team gesetzt?

Kontinuierlich immer einen Schritt nach vorne zu machen – fachlich, persönlich, im Unternehmen. „Unsere Aufgabe ist es, dass unser Team einmal mehr kann als wir selbst, dann haben wir unseren Job gut gemacht“, hat einer unserer KPMG Partner einmal zu mir gesagt. Genau das ist es. 

Aus- und ­Weiterbildung ist in eurem Job sehr wichtig. Wie gelingt es euch, auf dem Laufenden zu bleiben?

Unsere interne Fortbildung ist ausgezeichnet, mit den Webinaren, vor allem aber auch dem regelmäßigen internen Austausch über MS Teams, ist hier noch einiges dazu gekommen: Informationen gibt es überall, man muss sie nur abholen und teilen. So profitieren wir alle.

Bettina Matzka - KPMG Tax

Als Mutter einer 15-jährigen Tochter: Welche Tipps hast du für berufstätige Eltern?

100 Prozent auf allen Ebenen gibt es nicht. Das schlechte Gewissen, das eine zu vernachlässigen, wenn man sich auf das andere konzentriert, wird man nie ganz los – das Gesamtpaket muss stimmen und Qualität geht vor Quantität. Die letzten 10 Prozent an zusätzlicher Zeit im Job bringen oft nur 1 Prozent an zusätzlichem Output, zumeist kann man sie daher weglassen.

Was rätst du jungen Menschen, die sich für deinen Bereich interessieren?

Augen auf, Ohren auf, Mund auf – immer weitermarschieren und beharrlich bleiben. Es gibt nirgends so viel zu lernen wie bei uns, es liegt an euch, es mitzunehmen. Alles andere kommt von allein.

Mit maximal 3 Worten

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So beschreibt mein Team mich: läuft (über den Gang), redet (viel und schnell) und (ist immer) motiviert 

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