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Kulturbasiertes Risikomanagement

Kulturbasiertes Risikomanagement

Was eine gute Risikokultur in Unternehmen können muss

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Dr. Stefan Otremba

Partner, Head of Corporate Risk Management, Corporate Governance Services

KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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In den letzten Jahren haben die (quasi-)regulatorischen Anforderungen an die Risikomanagementsysteme von Unternehmen stetig zugenommen. Zahlreiche Unternehmen haben reagiert, indem sie interne Prozesse etabliert, Kontrollen implementiert und Überwachungsmechanismen eingerichtet haben. Was im Sinne der Dokumentation der unternehmerischen Sorgfalt wichtig und im Hinblick auf die Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen dienlich ist, greift dennoch häufig zu kurz. Schließlich sind es in erster Linie die Mitarbeiter eines Unternehmens, die das Risikomanagement prägen. Vor diesem Hintergrund rückt die Frage in den Mittelpunkt der Betrachtung, welche Unternehmenskultur dem Risikomanagement eigentlich zuträglich ist.

Eine Risikokultur ist zunächst dann angemessen, wenn sie dazu beiträgt, die risikopolitischen Grundsätze eines Unternehmens in der Praxis mit Leben zu erfüllen. Jedoch kann eine zu stark ausgeprägte interne Regulierung negative Begleitphänomene bewirken, die Innovationskraft hemmen und die Agilität schwächen. Dies kann leistungsbereite Mitarbeiter, für die individuelle Freiräume wichtig sind, abschrecken und ein Unternehmen im „War for Talents“ benachteiligen.

Eine „gute“ Risikokultur muss also mehr können. Sie muss ein risikoorientiertes Denken im Unternehmen fördern, das die Wahrnehmung von Chancen ermöglicht, ohne dabei unvertretbare Risiken einzugehen. Es geht also nicht darum, Risiken grundsätzlich zu vermeiden, sondern Risiken bewusst und gezielt einzugehen, aber auf verantwortliche Weise.

Häufig wird die Risikokultur in Unternehmen nicht aktiv gestaltet. Sie wird als gegeben hingenommen. So komplex eine Risikokultur aber auch sein mag, ihre Ursache- und Wirkungszusammenhänge lassen sich analysieren und gezielt gestalten.

Auf der Grundlage zahlreicher Projekte in unterschiedlichsten Branchen haben wir eine Methodik entwickelt, die es ermöglicht, den Status Quo Ihrer Risikokultur zu bewerten und Maßnahmen zu deren Optimierung zu entwickeln. Konkret knüpfen wir hierbei an vier Dimensionen an, die sich den Kategorien Kompetenz und Verhalten zuordnen lassen. Durch die gezielte Gestaltung von Führungsprozessen können die Motivation von Mitarbeitern gesteigert und den Zielen des Risikomanagements gegenläufige Anreize vermieden werden. Durch Informations- und Kommunikationskampagnen kann das Know-how von Mitarbeitern im Umgang mit Risiken erhöht und neue Wertschöpfungspotenziale erschlossen werden.

Gerne unterstützt Sie unser interdisziplinäres Team aus Wirtschaftswissenschaftlern, Juristen, Soziologen, Ingenieuren und Philosophen dabei, Ihre Risikokultur zu analysieren und Ihnen Möglichkeiten zu deren Optimierung aufzuzeigen. Sprechen Sie uns gerne an und wir überzeugen Sie, das Risikomanagementsysteme, die auf einer Kultur des risikoorientierten Denkens und Handelns basieren, besser in der Lage sind, Ihre Zukunftsfähigkeit zu sichern als allein regel- und kontrollbasierte Governance-Mechanismen. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

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