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Digitalisiertes Risikomanagement

Digitalisiertes Risikomanagement

Wie die digitale Transformation des Risikomanagements gelingt

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Dr. Stefan Otremba

Partner, Head of Corporate Risk Management, Corporate Governance Services

KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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Die digitale Transformation ist in vollem Gange – und sie ist der Megatrend unserer Zeit. Während sie einerseits zahlreiche Chancen beinhaltet, steht sie andererseits für Unsicherheiten, die Entscheidungsträger umtreiben und Fragen aufwerfen. Für Unternehmen bedeutet die Digitalisierung zunächst eine enorme Zunahme an Komplexität: Anzahl und Umfang von Daten nehmen zu, die Frequenz, mit der sich Informationen verbreiten, steigt rasant und die Geschwindigkeit des technologischen Fortschritts entfaltet bisher unbekannte Ausmaße. Umso wichtiger ist es, die „Digital Literacy“ – die Fähigkeit zum zielgerichteten Umgang mit den Möglichkeiten und Grenzen der Digitalisierung – zu stärken und das Zusammenwirken von Mensch und Maschine in einem bewussten Entscheidungsfindungsprozess aktiv zu gestalten.

In besonderer Weise betroffen von dieser Entwicklung ist das Risikomanagement. In ihm spiegeln sich die erweiterten Möglichkeiten digitaler Datenströme ebenso wie die erhöhten Risiken von Cyberangriffen. Der moderne Risikomanager muss die Chancen von Big Data, Learning Analytics und Blockchain genauso im Blick haben wie deren Gefahren. Will er als Gesprächspartner auf Augenhöhe mit Ingenieuren und Data Scientists ernst genommen werden, so muss er sein eigenes Instrumentarium kontinuierlich weiterentwickeln und offen sein für das verantwortliche Eingehen von Risiken im Unternehmenskontext. Schon deshalb ist ein digitalisiertes Risikomanagement unumgänglich.

Neben der kontinuierlichen Analyse und Bewertung der sich durch Digitalisierungsprozesse entwickelnden Netzwerkökonomie – deren Chancen und Gefahren – steht die Risikomanagementfunktion vor der Herausforderung, ihre Methoden und Prozesse zu modernisieren:

  • Die Digitalisierung des Risikomanagements beginnt bei der Risikoidentifikation, die mithilfe von Automatisierungstechniken auf einer breiten Datenbasis aufsetzt und systematische Massendatenanalysen nach für ein Unternehmen relevanten Entwicklungen ermöglicht. Analysen, die den Menschen nicht ersetzen, wohl aber in der Durchführung repetitiver Aufgaben entlasten und dadurch sinnvoll ergänzen können.
  • Digitalisierung des Risikomanagements bedeutet auch, identifizierte Risiken mittels interner und externer Informationsquellen in Echtzeit zu überwachen, die Effektivität ergriffener Maßnahmen kontinuierlich zu bewerten und damit die Voraussetzung für ein Risikomanagement zu schaffen, das jederzeit aussagefähig ist zur Erreichbarkeit vereinbarter Unternehmensziele.
  • Schließlich werden die digitalen Möglichkeiten des Risikomanagements dann genutzt, wenn es gelingt, die sich aus vielfältigen Quellen ergebenden, häufig in finanzmathematischen Kenngrößen ausgedrückten Risikokennzahlen in der Risikoberichterstattung so zu veranschaulichen, dass sie als verständlich empfunden, mittels Drilldown-Effekten gezielt vertieft und in die Entscheidungsfindung durch das Management einbezogen werden.

Sie stehen vor Transformationsaufgaben hinsichtlich der Digitalisierung Ihres Risikomanagements und wollen wissen, wie Sie durch diese Ihre Effizienz steigern, die Aussagekraft Ihrer Berichte erhöhen und den Mehrwert Ihrer Funktion optimieren können? Oder suchen Sie ein auf Ihr Unternehmen zugeschnittenes digitales Risikomanagement-Tool?

Unsere Experten stehen Ihnen gerne zur Seite und entwickeln für Sie individuelle Lösungen, von der schnittstellenlosen, unternehmensweiten Risikoidentifikation, -bewertung und -dokumentation bis hin zu einer modernen Risikoberichterstattung.

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