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Prozesse, Strukturen und Systeme neu denken. Die Umstellung auf SAP S/4HANA bringt für viele Unternehmen große Veränderungen mit sich. Ist die Steuerabteilung in die Einführung integriert, bieten sich gute Chancen, verschiedene Themen völlig neu anzugehen und Prozesse ganzheitlich entlang sämtlicher Geschäftsprozesse zu optimieren. Das ist auch im Hinblick auf die Einhaltung der steuerlichen Compliance von Vorteil. In unserem Whitepaper „SAP S/4HANA - Eine Chance für die Steuerabteilung“ gehen unsere Expertinnen und Experten den damit verbundenen Fragestellungen auf den Grund.  

Arbeitsabläufe umstrukturieren, weniger Fehler machen

Ein Beispiel ist die Datenerfassung. Mit SAP S/4HANA können Unternehmen hier grundsätzlich neu ansetzen und Prozesse erneuern. Bislang haben viele Steuerabteilungen Fehler zu Beginn eines Vorgangs toleriert und sie dann später verbessert. Nun können die Arbeitsabläufe so umgestellt werden, dass Fehler und damit aufwendige Korrekturen von Anfang an so weit wie möglich ausgeschlossen werden. Was es dafür braucht sind jedoch die erforderlichen Informationen und Daten. SAP S/4HANA wird in weiten Teilen deutlich mehr Informationen automatisiert beisteuern können, als wir das aus heutigen R3-Systemen kennen. 

Kosten für Compliance-Überwachungen senken

Unsere Expertinnen und Experten analysieren in dem Whitepaper, wie sich die Einführung von SAP S/4HANA auf die Bearbeitung verschiedener Steuerarten (Ertragssteuer, Quellensteuer, Transfer Pricing und Umsatzsteuer) auswirkt. Im Bereich der Ertragssteuer etwa sind in den meisten Unternehmen die Möglichkeiten der Automatisierung noch nicht vollends ausgeschöpft. Das größte Potential besteht hier bei der Erfassung von Eingangsbelegen.

Mit Blick auf eine SAP S/4HANA-Migration sollte die Zielsetzung darin bestehen, Daten bereits zu Beginn des Prozesses (Stammdaten, Bedarfsanforderung, Vertragsverhandlungen, Rechnungserfassung etc.) zu erfassen und damit für steuerliche Zwecke verfügbar zu machen. Dadurch kann die nachträgliche Suche nach Daten, Zahlen und Sachverhaltsinformationen vermieden werden. Für Steuerabteilungen bleibt so mehr Zeit für wertschöpfende Tätigkeiten. Zugleich werden Übertragungsfehler vermieden. Im Ergebnis sinken die Compliancekosten bei gleichzeitig steigender Compliancequalität.

Das Fazit unserer Expertinnen und Experten

Über die erfolgreiche Einführung und spätere Nutzung von SAP S/4HANA entscheidet vor allem die frühzeitige und intensive Beschäftigung mit dem Thema. Je früher die Steuerabteilung eingebunden werden und ihre Anforderungen definieren können, umso besser. Dabei geht es im Grundsatz bei allen Steuerarten darum, Daten in der erforderlichen Detailtiefe sehr früh im Prozess zur Verfügung zu stellen.

Nur so wird die nachträgliche, aufwendige Korrektur unzureichender oder fehlerhafter Daten verhindert. Die aufgezeigten Vereinfachungs- und Automatisierungspotentiale sollten in einem Einführungsprojekt systematisch identifiziert und anschließend einer Kosten-Nutzen-Analyse unterworfen werden. Dadurch wird unter anderem sichergestellt, dass die Einführungskosten einen entsprechenden Return on Investment einspielen.

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