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Geopolitische Krisen, Rohstoffknappheit und Nachhaltigkeitsregulierung  - das sind nur einige der Herausforderungen, mit denen die Fertigungsindustrie aktuell konfrontiert ist. In dieser Situation heißt es für die Unternehmen, deren Geschäftsmodelle wie in kaum einer anderen Branche auf große Mengen herkömmlicher Energieträger beruhen, nicht nur die digitale, sondern auch die nachhaltige Transformation zu bewältigen. 

Der weitgehende Verzicht auf fossile Brennstoffe stellt eins der wichtigsten Ziele für die Fertigungsindustrie dar. Um den kompletten Energiebedarf aus nachhaltigen Quellen wie Wind, Sonne oder Geothermie decken zu können, sind noch hohe Investitionen insbesondere in Speichertechnologien notwendig. Nur so kann eine nachhaltige Energieversorgung auch eine sichere Energieversorgung werden.   

Beim Erreichen des NetZero-Ziels kommt der Fertigungsindustrie eine entscheidende Rolle zu: Sie steht nicht nur als Ausrüster des Energiesektors, sondern der gesamten Industrie in der Pflicht, die entsprechenden technologischen Lösungen für die Dekarbonisierung zu entwickeln.

Die Weiterentwicklung zu datengetriebenen Organisationen und der Aufbau eines transparenten und nachhaltigen Supply-Chain-Netzwerks sind weitere Herausforderungen, mit denen sich die Fertigungsunternehmen aktuell beschäftigen. Dabei sind sie mit einem zunehmenden Fachkräftemangel und einer sich verändernden globalen Wettbewerbspolitik (Stichwort: Decoupling) konfrontiert, die für viele Geschäftsmodelle eine Neuorientierung notwendig macht.

Mehr zu den sechs zentralen Herausforderungen der Fertigungsindustrie erfahren Sie im Folgenden:

Die Herausforderungen für die Fertigungsindustrie

Eine sowohl sichere als auch nachhaltige Energieversorgung ist für die deutsche Wirtschaft eine existenzielle Aufgabe. Die energieintensive Fertigungsindustrie ist hiervon besonders betroffen.

Eine nachhaltige Energieversorgung basiert auf Ressourcen, die ausreichend vorhanden sind und möglichst nicht zur Zerstörung der Umwelt beitragen. Das bedeutet einen idealerweise vollständigen Verzicht auf fossile Brennstoffe zugunsten der Nutzung erneuerbarer Energien. Die herkömmlichen Energieträger wie Kohle, Erdgas oder Erdöl müssen aufwendig gefördert oder abgebaut werden und sind endlich. Auch das für die Kernenergie benötigte Uranerz wird letztendlich verbraucht.

Energiequellen diversifizieren, Energiewende beschleunigen

Die Abkehr von fossilen Brennstoffen wird allgemein als Energiewende bezeichnet. Für Fertigungsunternehmen besteht die Energiewende aus der großen Herausforderung, dass Energie eine neue Form der Herstellung und Nutzung erfahren muss. Dabei sollte der Nutzen deutlich höher sein als der Aufwand, der benötigt wird, um die Energie zu erzeugen. Eine langfristige Sicherstellung der Energieversorgung für Fertigungsunternehmen wird nur möglich durch Diversifizierung der nachhaltigen Energiequellen und einer beschleunigten Energiewende. 

Energieversorgung sicherstellen

Die jüngsten geopolitischen Ereignisse wie der Russland-Ukraine-Krieg und deren Auswirkungen auf die Weltwirtschaft haben in vielen Ländern eine Energiekrise ausgelöst. Da Deutschland einen Großteil seines Öl- und Gasbedarfs aus Russland bezieht und  - wie andere EU-Staaten auch  - eine vollständige Abkehr von russischen Energieimporten anstrebt, ist aktuell ein hoher Preisanstieg bei allen Energieträgern zu verzeichnen. Die Fertigungsunternehmen sind sich bewusst, wie bedeutsam die Sicherstellung der Energieversorgung für die deutsche Wirtschaft ist, sehen sich aber angesichts der hohen Energiepreise und der Rohstoffverknappung einer völlig veränderten Marktsituation ausgesetzt.

Der Plan für die Zukunft ist klar: Der komplette Energiebedarf soll von nachhaltigen Energiequellen wie Wind, Sonne oder Geothermie gedeckt werden. Um das zu realisieren, muss viel Geld in die Entwicklung neuer Technologien investiert werden, damit erneuerbare Energien besser gespeichert werden können.

Zur Begrenzung der Klimaerwärmung strebt Deutschland an, seine CO2-Emissionen bis zum Jahr 2030 zu verringern und bis 2045 klimaneutral zu sein. Der Energiesektor ist eine der Schlüsselindustrien, um das sogenannte 1,5-Grad-Ziel als wesentliche Marke auf dem Weg zur Klimaneutralität zu erreichen. Als Ausrüster des Energiesektors steht die Fertigungsindustrie in der Pflicht, die entsprechenden und technologisch notwendigen Lösungen zu entwickeln.

Ziele des European Green Deals

Mit dem Postulat für eine klimaneutrale Energieerzeugung geht unweigerlich auch eine Veränderung in den Abläufen aller Wirtschaftszweige einher, da mindestens die Quelle der benötigten Energie nachhaltigem Wandel unterliegt. Mit dem als European Green Deal bezeichneten Maßnahmenpaket will die EU-Kommission Wirtschaftswachstum mit ökologisch nachhaltigem Wirtschaften verbinden. Die wichtigsten Ziele sind, eine moderne, ressourceneffiziente und wettbewerbsfähige Wirtschaft zu entwickeln, bis 2050 keine Netto-Treibhausemissionen mehr freizusetzen und das Wachstum vom Ressourcenverbrauch abzukoppeln. Mit diesem Plan ist die EU die einzige große Volkswirtschaft der Welt, die im Einklang mit dem Klima-Abkommen von Paris steht.

Im Dezember 2019 haben sich die Staats- und Regierungschefs der EU zum European Green Deal und dem Ziel der Klimaneutralität bis 2050 bekannt. Bis 2050 sollen alle Treibhausgasemissionen in der Europäischen Union soweit wie möglich vermieden werden. Im April 2021 erfolgte eine Adaptierung zu dieser Zieldefinition: Das EU-Parlament und der Rat der Europäischen Union einigten sich darauf, das EU-Klimaziel für das Jahr 2030 von mindestens 40 Prozent auf mindestens 55 Prozent weniger Treibhausgasemissionen gegenüber 1990 anzuheben.

Reduktion von Schadstoffemissionen durch Circular Economy

Bei der Herstellung von Produkten durch Industrie und Gewerbe werden stets Umweltgüter wie Rohstoffe oder Flächen in Anspruch genommen und zudem Schadstoffe in Boden, Luft und Wasser abgegeben. Dabei gilt es, durch produktionsintegrierte Maßnahmen Schadstoffemissionen so weit wie möglich zu vermeiden, unvermeidliche Schadstoffemissionen zu reduzieren und die Inanspruchnahme von Ressourcen zu minimieren. Dies soll unter anderem durch fortgeschrittene Ansätze der Kreislaufwirtschaft (Circular Economy) erreicht werden. 

Verkehrswende und Dekarbonisierung

Neben den Investitionen in neue, umweltfreundliche Technologien und der Unterstützung der Industrie bei Innovationen, ist auch die Einführung klimaschonender und kostengünstiger Formen des privaten und öffentlichen Verkehrs unerlässlich. Zudem spielt die Dekarbonisierung des Energiesektors und die Erhöhung der Energieeffizienz von Gebäuden eine wesentliche Rolle. Um die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern zu forcieren und eine Verbesserung weltweiter Umweltnormen zu erlangen, ist es erforderlich, über die Grenzen der EU hinaus zu agieren.

Auch hier spielt die Fertigungsindustrie eine entscheidende Rolle, da sie maßgeblich bei der Umsetzung der gesteckten Ziele mit Technologien, Produktlösungen und Innovationen unterstützt  - beispielsweise durch die Bereitstellung von Mobilitätslösungen, nachhaltigen Baustoffen und innovativen Herstellungsverfahren.

Das Spannungsfeld von globalen Lieferketten verstärkt sich zunehmend. Gründe dafür sind geopolitische Ereignisse und strengere gesetzliche Vorgaben und Bestimmungen beim Umweltschutz und bei der Einhaltung von Menschenrechten (Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz). 

Sowohl die Corona-Pandemie als auch der Krieg in der Ukraine haben dem Westen vor Augen geführt, welche Auswirkungen die Abhängigkeit von nur einem Lieferanten und instabile Lieferketten haben können. Insbesondere die Fertigungsunternehmen wissen um die Notwendigkeit, die Resilienz von Lieferketten zu stärken. Resiliente Lieferketten haben dementsprechend bei strategischen Entscheidungen oberste Priorität. Unternehmen wollen und müssen künftig agiler und fähig zu schnellen Entscheidungen sein.

Der Aufbau eines transparenten und nachhaltigen Supply-Chain-Netzwerks wird zu einem entscheidenden Faktor für die künftige Wettbewerbsfähigkeit. Ein umfassendes Risikomanagement von beteiligten Partnern hilft dabei, interne und externe Risiken zu identifizieren und warnt bei Abweichungen, Auffälligkeiten sowie veränderten Rahmenbedingungen. So können sowohl Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens sichergestellt als auch die Einhaltung der Sorgfaltspflichten gewährleistet werden. 

Vorteile der transparenten Lieferkette

Die Digitalisierung leistet einen entscheidenden Beitrag dabei, eine vollumfängliche Lieferkettentransparenz im Sinne der Datengrundlage für Entscheidungsprozesse zu erreichen. Mit digitalen Tools kann beispielsweise ein automatisiertes und vernetztes Lieferanten-Risiko-Management aufgebaut werden, das es möglich macht, auch Dritte in das eigene Netzwerk zu integrieren und die damit verbundenen Risiken zu erkennen, zu bewerten und zu managen. Dies kann beispielsweise durch Trackingstools unterstützt werden, die in Echtzeit die gesamte Lieferkette abbilden und die Lokalisierung von Komponenten ermöglichen. Die intelligente Vernetzung der Trackingtools mit dem Auftragseingang und der Produktionsplanung führt darüber hinaus zu einer Steigerung von Flexibilität und Effizienz.

Durch regulatorische Vorgaben, aber vor allem auch durch steigende Forderungen von Investoren, Stakeholdern und Finanzinstituten haben sich Nachhaltigkeit und Transparenz in der Lieferkette immer mehr als entscheidender Faktor für den Fortbestand von Unternehmen etabliert. Auch der Erfolg von Führungskräften und Vorständen wird oftmals an ihrem Beitrag zur Erfüllung von Nachhaltigkeitszielen gemessen. 

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Während der Begriff „Arbeitskräftemangel“ ohne Berücksichtigung der Qualifikationsstruktur von einem dauerhaften Mangel an Arbeitskräften ausgeht, berücksichtigt der Terminus „Fachkräftemangel“ die Qualifikationsanforderungen der Arbeitgeber:innen und Arbeitnehmer:innen und betrachtet einen längeren Zeitraum. Einen dauerhaften Fachkräftemangel kann es auf anpassungsfähigen Märkten eigentlich nicht geben, da Arbeitgeber:innen ihren Bedarf ansonsten auf andere Weise decken würden (beispielsweise durch Ausweitung der Arbeitszeit) oder die Produktion verringern. Es wird deswegen häufig von einem Fachkräfteengpass oder einer Fachkräftelücke gesprochen. Darunter wird das vorübergehende qualitative Missverhältnis der regionalen und/oder qualifikationsspezifischen Arbeitsnachfrage mit dem zur Verfügung stehenden Arbeitsangebot verstanden.

Der in Deutschland spürbare Fachkräftemangel macht auch vor den Unternehmen der Fertigungsindustrie nicht Halt: In nahezu allen Branchen, Berufen und Regionen gibt es gravierende Engpässe bei der Besetzung von Fachkräftestellen. Unternehmen stehen zunehmend unter Druck, qualifizierte Fachkräfte für offene Positionen zu gewinnen.

Ursachen und Folgen des Fachkräftemangels:

  • Demografischer Wandel
  • Globaler Wettbewerb
  • Mangelnde Attraktivität der Ausbildung
  • Technologieschübe und Digitalisierung

Deutschland ist heute nach den USA das Land mit der höchsten globalen Aktivität und den umfangreichsten internationalen Investitionen. Das Geschäftsmodell der deutschen Wirtschaft basiert auf weltweiten Lieferketten und Absatzmärkten sowie der Verfügbarkeit von günstigen internationalen Ressourcen und Produktionsstandorten. Dabei sind China und USA für die deutsche Wirtschaft die mit Abstand größten Produktionsstandorte und Absatzmärkte.

Dieses Geschäftsmodell wird mehr und mehr bedroht durch das Decoupling  - die Entkopplung der Weltwirtschaft, insbesondere der beiden großen Wirtschaftsblöcke USA und China  - und durch geopolitische Störfälle. Dabei ist Decoupling kein kurzfristiges Phänomen, sondern ein langfristiger Trend, der durch „America First“ und Chinas Strategie der „zwei Kreisläufe“ (Dual circulation) in den letzten Jahren befeuert wurde.

Folgen des Decouplings

Dabei geht die Entkopplung der Weltwirtschaft nicht nur mit zunehmenden Einfuhr- und Ausfuhrverboten einher, wie etwa für Chips, Netzwerkausrüstung und Grundstoffen wie seltenen Erden und bestimmten Chemikalien. Auch Nutzungsverbote für geschäftsrelevante Software und Limitierungen im Datentransfer sind Begleiterscheinungen. Decoupling kann zudem durch regulatorische Initiativen zu abweichenden Industrie- und Technologie-Standards führen. Daraus könnten Technologiebrüche resultieren und die Synchronisierung zunehmend vernetzter, interagierender, globaler Systeme über Ländergrenzen hinaus umkehren. Separierung ist in diesem Zusammenhang gleichzusetzen mit Abschottung. Für die international agierenden deutschen Fertigungsunternehmen kann dies wiederum zu höheren Kosten und einem Verlust an Flexibilität bei Lieferketten und Produktionsstandorten führen.

Neuorientierung bei Geschäftsmodellen

Besonders deutlich werden die Veränderungen der wirtschaftlichen Zusammenarbeit durch den Krieg Russlands gegen die Ukraine. Jahrzehntelange Wirtschaftsbeziehungen werden abrupt unterbrochen, und ein komplexes Sanktionsmanagement, Lieferengpässe und Preissteigerungen offenbaren die Schwächen globalisierter Wertschöpfungsnetzwerke. Doch trotz aller politischen Diskussionen werden deutsche Fertigungsunternehmen die Abhängigkeit von internationalen Lieferketten kurzfristig nicht reduzieren können und wollen  - auch wenn die Erkenntnis reift, dass das Risiko geopolitischer Störfälle gewachsen ist und eine Adjustierung der Geschäftsmodelle erforderlich macht. Hierbei können die Lokalisierung der Wertschöpfungskette in den Zielmärkten, der Aufbau redundanter Lieferstrukturen und Pufferläger sowie die Diversifikation der globalen Absatz- und Beschaffungsmärkte mögliche Antworten auf die veränderte geopolitische Lage sein.

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Günstiger, schneller, mehr: Die Digitalisierung unterstützt Unternehmen dabei, Strukturen und Prozesse agiler zu gestalten sowie neue innovative Geschäftsmodelle zu entwickeln und zu implementieren. Unternehmen können mithilfe digitaler Tools leichter mit ihren Kund:innen interagieren und neue Zielgruppen erreichen. Zudem hilft die Digitalisierung, die Transparenz zu erhöhen, Risiken für Geschäftsmodelle zu minimieren und die Compliance zu optimieren.

Digitalisierung als Teil der Unternehmensstrategie

So schön die Verheißungen sind, so komplex ist die Umsetzung. In einem Digitalisierungsprozess sind viele unterschiedliche Themen zu beachten und es stellen sich unzählige Einzelfragen. Dadurch entsteht das Risiko, die Digitalisierung unstrukturiert anzugehen oder sich in Details zu verlieren. Für den Erfolg der digitalen Transformation ist es essenziell, eine ganzheitliche Perspektive einzunehmen, die konkreten Potenziale für das eigene Unternehmen zu identifizieren und nach einem maßgeschneiderten, zielorientierten Umsetzungsplan vorzugehen, sowie die Akzeptanz der Mitarbeitenden durch frühzeitige Einbindung sicherzustellen.

Die Digitalisierung sollte Teil der Unternehmensstrategie sein, um die Entwicklung des Unternehmens nachhaltig zu sichern und die Organisation effizienter und wettbewerbsfähiger aufzustellen. Daraus folgt: Die Digitalisierung ist ein Querschnittsthema, das alle Unternehmensbereiche betrifft und kein alleiniges Projekt der IT-Abteilung. Für die unterschiedlichen Digitalisierungsmaßnahmen gilt es, die jeweils passenden Prozesse und Anwendungen zu wählen, mit denen die identifizierten Potenziale bestmöglich gehoben werden können.

Erfolgsentscheidend: Resilienz, Transparenz und Agilität

Die digitale Transformation ist ein Prozess, der mit der technologischen Entwicklung kontinuierlich weitergeht. Dabei hat sich das Tempo des Wandels in den vergangenen Jahren durch die Einführung immer neuer digitaler Technologien spürbar erhöht. Es hat sich zudem gezeigt, dass die Corona-Pandemie an vielen Stellen wie ein Katalysator gewirkt hat. Der Fortschritt der Digitalisierung, den man normalerweise in zwei Jahren erwartet hätte, sieht man nun innerhalb weniger Monate.

Neben der Digitalisierung werden Resilienz, Transparenz und Agilität für die Fertigungsindustrie zunehmend erfolgsentscheidend. Das bedeutet: Wer seine Daten und Prozesse nicht im Griff hat und seine Geschäftsprozesse nicht verschlankt, wird auf Dauer nicht erfolgreich sein. Dies gilt auch für Zulieferer, die im Zuge des Wandels zur E-Mobilität vor neuen Herausforderungen stehen. Datenstrategie und Datenmanagement gelten als Grundvoraussetzung für neue (digitale) Geschäftsmodelle.

In allen Branchen werden Investitionen für die Erfassung und Analyse von Daten aufgewendet. Dies vermittelt einen Eindruck davon, welchen Stellenwert das Thema in Zukunft einnehmen wird. Datengetriebene Unternehmen werden damit zur "neuen Normalität".

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