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Der Automobilsektor ist gefordert, die Resilienz seiner Lieferketten zu verbessern, um die aktuellen Herausforderungen zu meistern  - etwa die E-Mobilität, zunehmende ESG-Anforderungen und Rohstoffknappheit. Unser Whitepaper erläutert Lösungsansätze und gibt Beispiele aus der Praxis.

Ob es um die Elektrifizierung von Fahrzeugen geht, um weltweite geo- bzw. handelspolitische Unsicherheiten, die Einhaltung zunehmender ESG-Anforderungen (z. B. zur Reduktion von CO2-Emissionen in der Produktion) oder Rohstoff- und Personalknappheit: Im Zentrum dieser disruptiven Einwirkungen stehen die globalen Lieferketten in der Automobilindustrie.

Die hohe Dynamik dieser Themen erfordert es von den Automobilherstellern und Lieferanten, die Resilienz bestehender fragiler Lieferketten zu steigern.

Eine Voraussetzung hierfür ist umfassende Transparenz: Die Unternehmen des Automotive-Sektors benötigen kontinuierlich einen vollständigen Überblick über ihre gesamten Lieferketten, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten, zu erhöhen und ihre Compliance sicherzustellen. So wird eine nachhaltige Supply Chain  - in Verbindung mit einer technologiegestützten Berichterstattung  - zu einem entscheidenden Unterscheidungsmerkmal und Erfolgsfaktor im Wettbewerb.

Anstehende Herausforderungen und Schritte zur Lösung

Im Whitepaper „Fragile Lieferketten schützen: Stabilisierung von Lieferketten mit einem ESG- und technologiebasierten Ansatz“ beschreiben wir die Herausforderungen, vor denen die Automobilindustrie - Hersteller und Zulieferer - weltweit aktuell steht: Unsicherheiten bei der Nachfrage, Materialknappheit mit Folgen für die Produktion, zunehmend strengere Umweltvorschriften, Disruptionen auf dem Arbeitsmarkt, Störungen in den globalen Wertschöpfungs- und Lieferketten (Logistik) und immer komplexere Handelsregeln und Zölle. Darunter fällt unter anderem das deutsche Lieferkettengesetz. 

Wie lassen sich diese Herausforderungen angehen und meistern, um zu einer nachhaltigen Supply Chain zu gelangen?

Dafür zeigt das Whitepaper den Unternehmen Lösungsansätze auf, um

  • Supply Chains zu optimieren, regionalisieren und diversifizieren,
  • eine Task Force für das Management knapper Ressourcen einzurichten,
  • strategische Partnerschaften zu bilden,
  • Vorschriften einzuhalten und Transparenz zu gewährleisten.

 

Mehr Informationen erhalten Sie in folgendem Video:

Gute Beispiele aus der Praxis

Wie die Automotive-Unternehmen diese Ansätze für nachhaltige Lieferketten in der Praxis umsetzen können, wird im Whitepaper anhand mehrerer Fallbeispiele erläutert. Wir haben für einen namhaften deutschen Automobilhersteller eine Task Force für das Management von Engpässen etabliert. Einen globalen Halbleiterproduzenten, der in Deutschland ein Werk errichten will, haben wir bei der Standortsuche und dem Aufbau von Partnerschaften unterstützt. Für einen deutschen Hersteller binden wir die Lieferanten elektronisch an die Lieferkette des Unternehmens an  - so lässt sich laufend sicherstellen, dass es in der Supply Chain nicht zu Störungen kommt.

Neue Publikationsreihe

Das Whitepaper „Fragile Lieferketten schützen: Stabilisierung von Lieferketten mit einem ESG- und technologiebasierten Ansatz“ ist der erste Teil der neuen Publikationsreihe „Automotive Industry Insights by KPMG“, in der wir jeweils einzeln die aktuellen Fokusthemen des Automobilsektors detailliert beleuchten. Die Publikationen erscheinen in deutscher und englischer Sprache.