Nachhaltigkeit ist in aller Munde: Überall auf der Welt werden Maßnahmen ergriffen, um eine „grüne“ Wirtschaft zu gestalten, die die Emissionen von Kohlendioxid (CO2) minimiert, Ressourcen effizient nutzt und sozial inklusiv ist. Dafür hat sich die Kurzbezeichnung ESG (Environment, Social and Governance) etabliert.

Die weltweite Aufmerksamkeit richtet sich dabei in erster Linie auf eine ESG-Agenda an Land – die sogenannte „Blue Economy“, also eine Meereswirtschaft nach ESG-Kriterien, wird im Übergang zu einer grüneren Weltwirtschaft dagegen bislang nur in geringem Maße berücksichtigt.

Meere tragen wesentlich zum Klimaschutz bei

Dabei ist eine nachhaltige Nutzung der Meeresressourcen essenziell, um die ESG-Ziele zu erreichen. Denn die Meere beeinflussen alle Naturkreisläufe und stehen auch in mittelbarem und unmittelbarem Zusammenhang mit sämtlichen Wirtschaftsbereichen.

Zudem spielen die Ozeane eine entscheidende Rolle bei der Begrenzung des Temperaturanstiegs auf der Erde: Sie nehmen bis zu 70 Prozent des von Menschen erzeugten globalen CO2 auf und produzieren bis zu 80 Prozent des Sauerstoffs, den wir atmen. Fast 40 Prozent der Weltbevölkerung sind bei ihrem Lebensunterhalt auf die biologische Vielfalt der Meere und Küsten angewiesen.

Daher darf die blaue Komponente der grünen Wende hin zu einer nachhaltigen Weltwirtschaft nicht außer Acht gelassen werden.

Grafik "You can't Go Green Without Blue"

In unserem englischsprachigen Whitepaper „You Can’t Go Green Without Blue” beschreiben wir die Bedeutung der Meere für das Erreichen der ESG-Ziele und beleuchten, mit welchen Maßnahmen Unternehmen und Investoren zu einer nachhaltigen Meereswirtschaft beitragen können.

Wir erörtern die sich im Hinblick auf nachhaltiges Management ergebenden Herausforderungen, beispielsweise in Bezug auf Eigentum, Verantwortlichkeiten, Entwicklung und Weitsicht, und gehen auf die wesentlichen Wachstumspotenziale ein, die sich aus dem Schutz und der Förderung der Meereswirtschaft ergeben.