Die Aufsichtsbehörden haben weiterhin die Risiken im Blick, die sich aus den Auswirkungen der Corona-Krise ergeben. Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) geht davon aus, dass das Risiko weiterer - möglicherweise erheblicher - Marktkorrekturen für institutionelle und private Anleger:innen über einen längeren Zeitraum bestehen bleibt. Auch die Europäische Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung (EIOPA) ruft ebenso wie die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) trotz einer sich erholenden Wirtschaft zur weiteren Umsicht auf. Mehr über die Einschätzungen und Empfehlungen der Behörden lesen Sie in der Septemberausgabe von „Horizonte“.

Außerdem in dieser Ausgabe:

  • Mehr zu CBDCs und Krypto-Assets 

Die Landschaft für digitale Währungen und Vermögenswerte entwickelt sich beständig weiter. Doch während digitales Zentralbankgeld (Central Bank Digital Currencies, kurz: CBDCs) im Wesentlichen von den Aufsichtsbehörden unterstützt wird, erfahren sogenannte Krypto-Assets derzeit eher Skepsis.

  • Antworten auf digitale Innovationen 

Angetrieben durch technologische Innovation bieten unterschiedlichste Unternehmen immer neue Finanzdienstleistungen an. Die Regulierungsbehörden betonen ihre grundsätzliche Unterstützung hierfür, versuchen jedoch auch sicherzustellen, dass neue Risiken beherrscht werden.

  • Überprüfung der Finanzdienstleistungen für Kleinanleger:innen 

Die Regulierung von Finanzdienstleistungen für Kleinanleger:innen wird derzeit viel diskutiert. Es geht darum, Investitionen von Privatkund:innen zu fördern und so die wirtschaftliche Erholung zu unterstützen. Auch der Verbraucherschutz spielt eine zentrale Rolle.

  • Nachhaltigkeitsregulierung weitet sich stetig aus

Im vergangenen Quartal gab es zahlreiche Entwicklungen bei der Regulierung nachhaltiger Finanzen. Die Anforderungen an die Unternehmensberichterstattung und die Regeln für Finanzdienstleistungen steigen. Banken- und Versicherungsaufsichtsbehörden konkretisieren ihre Erwartungen in Bezug auf klimabedingte Risiken und immer mehr Rechtsordnungen führen entsprechende Regeln auch für Vermögensverwalter:innen ein.
 

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