Ende Juni 2021 haben der Deutsche Bundestag und der Bundesrat die Reform des Stiftungsrechts beschlossen. Damit wird das Stiftungsrecht vereinheitlicht. Es wird dadurch für Stifter und Stiftungen übersichtlicher und verständlicher und steigert die Attraktivität von Stiftungen.

Die bundeseinheitlichen Rechtsvorschriften zur Stiftung sind künftig im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) zu finden. Um den bestehenden Stiftungen Zeit für die Anpassung ihrer Satzungen zu geben, treten die neuen Regelungen erst am 1. Juli 2023 in Kraft. Zur Förderung von Transparenz wird zum 1. Januar 2026 außerdem ein öffentliches Stiftungsregister eingeführt, in das sich alle Stiftungen eintragen müssen.

In unserem Paper „Reform des Stiftungsrechts  - Ausblick und gemeinnützigkeitsrechtliche Einordnung“ geben wir Ihnen einen Überblick über die Reform. Da die meisten Stiftungen gemeinnützig gestaltet sind, nehmen wir auch die Frage der Steuerbegünstigungen gemäß des Gemeinnützigkeitsrechts in den Blick. Dieses wurde durch das Jahressteuergesetz 2020 (JStG 2020) ebenfalls reformiert.

Auch wenn die Reform erst im Sommer 2023 in Kraft tritt, bietet es sich an, bereits jetzt zu prüfen, ob Handlungsbedarf besteht. Sie können unsere Publikation zur Reform des Stiftungsrechts hier herunterladen: