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Die Zahl der Neuzulassungen für Elektrofahrzeuge in Deutschland hat sich im Jahr 2020 nahezu verdreifacht, die meisten Fahrzeughersteller haben konkrete Termine für das Ende des Verbrennungsmotors definiert und die Regulierungsvorgaben der EU wurden nochmals verschärft. Es besteht kein Zweifel: die Transformation zur Elektromobilität ist nicht mehr zu stoppen.

Gleichzeitig werden jedoch auch die Herausforderungen deutlich, denen sich alle Marktteilnehmer im neu entstehenden Ökosystem „Elektromobilität“ stellen müssen. Unter anderem verschmelzen die Wertschöpfungsketten der Automobilindustrie und der Energiewirtschaft zu einer neuen „eMobility Value Chain“. Diese setzt sich aus der Generierung und dem Handel sowie der Verteilung der benötigten Energie, der Herstellung, Nutzung und Entsorgung von Batterien, der Produktion und Vertrieb des Fahrzeugs sowie der Ladeinfrastruktur und dem Verkauf bzw. der Abrechnung der Energieleistung zusammen. Insbesondere das Thema der Ladeinfrastruktur ist entscheidend, denn in unserem diesjährigen Automotive Executive Survey sehen sowohl die Top Manager, als auch die Kunden, das Thema als zentrales Element für den Erfolg von Elektrofahrzeugen an. Daneben sind weitere technologische Innovationen bei der Batterieentwicklung und Nutzung nötig, um die Reichweite der Fahrzeuge zu erhöhen.

Doch die technischen und strukturellen Fragestellungen sind nur ein Teil der Herausforderungen. Auch die Entwicklung von neuen Geschäfts- und Ertragsmodellen, die Portfolio-Optimierung, die Frage der richtigen Allianzpartner sowie Sicherheitsaspekte müssen von den Unternehmen gelöst werden, um die Transformation erfolgreich zu meistern und den Kunden ein tragfähiges Gesamtkonzept anzubieten.