close
Share with your friends

Das IDW hat den Fachlichen Hinweis "Zweifelsfragen zu den Auswirkungen der Ausbreitung des Coronavirus auf die Rechnungslegung und deren Prüfung (Teil 3)" vom 8. April 2020 um weitere Fragen und Antworten ergänzt bzw. aktualisiert.

Die erste aufgenommene Frage (Frage 2.3.15) betrifft die handelsrechtliche Einschätzung des steuerlichen Wahlrechtes zu einer Sofortabschreibung sog. digitaler Wirtschaftsgüter nach dem BMF-Schreiben "Nutzungsdauer von Computerhardware und Software zur Dateneingabe und -verarbeitung" vom 26.02.2021. Der Fachausschuss Unternehmensberichterstattung (FAB) des IDW hat sich in einer außerordentlichen Sitzung mit den Auswirkungen des BMF-Schreibens auf die handelsrechtliche Rechnungslegung befasst. Wir haben darüber in den Express Accounting News 11/2021 berichtet. Der Inhalt der FAB-Berichterstattung wurde nun in das fünfte Update des Fachlichen Hinweises aufgenommen.

Die zweite aufgenommene Frage (Frage 2.3.16) setzt sich mit der Qualifizierung stiller Einlagen des Wirtschaftsstabilisierungsfonds als Fremd- oder Eigenkapital in der Handelsbilanz des Inhabers des Handelsgeschäfts auseinander. Hierbei erfolgt die handelsrechtliche Abbildung beim empfangenden Unternehmen unverändert in analoger Anwendung der für Genussrechtskapital entwickelten Grundsätze, die in der IDW Stellungnahme des Hauptfachausschusses: Zur Behandlung von Genußrechten im Jahresabschluß von Kapitalgesellschaften (IDW St/HFA 1/1994) dargelegt werden.

Zudem wurde eine Antwort auf die Frage aktualisiert, ob während der Corona-Pandemie verlängerte Einreichungsfristen beim Bundesanzeiger gelten (Frage 2.3.10).

Die ergänzten Fragen sind in dem Dokument entsprechend gekennzeichnet.

Der aktualisierte Fachliche Hinweis ist auf der Internetseite des IDW abrufbar.

KPMG Express Accounting News

So kontaktieren Sie uns

Mein Profil

Speichern Sie Inhalte, verwalten Sie Ihre Bibliothek und teilen Sie die Inhalte mit Ihrem Netzwerk.

Registrieren Sie sich heute