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Die Digitalisierung wirkt sich auf die Geschäftsmodelle der Verlage aus, die jungen Generationen haben andere Konsumgewohnheiten. Im Whitepaper beschreiben wir vier Strategien, mit denen sich Verlagshäuser erfolgreich für die digitale Zukunft aufstellen können.

Die Corona-Pandemie hat den Printmedien in Deutschland noch einmal deutlich vor Augen geführt: Die Digitalisierung schreitet zunehmend schneller voran, die Kundenbedürfnisse und das Mediennutzungsverhalten verändern sich. 

Damit setzt sich der grundlegende Umbruch fort, in dem sich die deutschen Verlage bereits seit einigen Jahren befinden  - mit sinkenden Verkaufsauflagen, rückläufigen Werbeeinnahmen, neuen digitalen Content-Konkurrenten und einem sich verändernden Medienkonsum.

Wie können die Verlagshäuser diesen Wandel überstehen oder sogar gestärkt aus ihm hervorgehen? Diese Frage steht im Mittelpunkt unseres neuen Whitepapers „Weiterlaufen oder abheben? Aktuelle Herausforderungen und strategische Optionen in der Verlagsbranche“.

Ein konsumenten- und technologiegetriebener Wandel

Im Whitepaper analysieren wir zunächst den Transformationsprozess in der Printmedienbranche. Wie in der Musik- und Filmindustrie nimmt die Digitalisierung auch weiter im Verlagswesen zunehmend Einfluss auf die Geschäftsmodelle. Neben dem technologischen Fortschritt wirken sich die geänderten Konsummuster vor allem der mit digitalen Medien aufgewachsenen Digital Natives aus, die immer seltener Printmedien konsumieren.

Verlage sind daher gezwungen, Formate anzubieten, die an die Konsum- und Lesegewohnheiten der jungen Generationen angepasst sind, wenn sie für diese Zielgruppen langfristig attraktiv bleiben wollen.

Aus „Digital First“ wird „Digital Only“

Aus der Beschreibung des Transformationsprozesses lassen sich zwei Szenarien der Marktentwicklung herausarbeiten: „Digital First“ oder „Digital Only“. Wir gehen davon aus, dass das erste Szenario lediglich die derzeitige Übergangsphase wiedergibt, in der die klassischen Printprodukte durch Digitalprodukte ergänzt werden, der Vertrieb aber weiter sowohl physisch als auch digital erfolgt. 

Die Transformation wird aber weiter voranschreiten zum Szenario „Digital Only“. Langfristig werden sich neue digitale Formate wie Webseiten, Apps, Videos und Podcasts zum Kerngeschäft entwickeln. Die klassischen Printprodukte werden weitgehend ersetzt bzw. zu einem Nischenprodukt. Der Absatz erfolgt hauptsächlich oder gar ausschließlich digital (Reichweitenportale, digitale Kioske).

Vier strategische Optionen

Die beschriebene Marktentwicklung fordert von den Printverlagen einen konsequenten Strategiewechsel und gezielte Investitionen, um das eigene Verlagshaus langfristig auf eine erfolgreiche Zukunft auszurichten. Dazu beleuchten wir im Whitepaper mit konkreten Zahlen die entscheidenden Herausforderungen (Kostendruck, konsequente Digitalisierung, Monetarisierung des Digitalgeschäfts und zunehmende Wettbewerbsintensität) und skizzieren passende Erfolgsfaktoren.

Daraus lassen sich vier Erfolg versprechende Strategien für die Verlage kondensieren, die wir in unserem Whitepaper ausführlich beschreiben:

  • Konsolidierungsstrategie
  • Digital Leadership
  • Nischenstrategie
  • Strategie der starken Marke