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Die Weltwirtschaft dekarbonisiert sich zunehmend und setzt auf erneuerbare Energie. Diese Entwicklung ist essenziell, um die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen. 

Gleichzeitig resultiert daraus eine stark steigende Nachfrage nach bestimmten Rohstoffen, die zur Herstellung von Windrädern, Batterien, Solarpanels, Hybridanlagen & Co. benötigt werden.

Welche geopolitischen Konsequenzen damit einhergehen, beschreibt das Whitepaper „Resourcing the Energy Transition: Making the World Go Round”, das KPMG International zusammen mit der Eurasia Group erstellt hat.

Geopolitische Abhängigkeit reduzieren

Die Untersuchung zeigt auf: Eine Vielzahl von für die Energiewende zentralen Metallen werden heute nur von wenigen Ländern bereitgestellt. So ist die Volksrepublik China derzeit Hauptanbieter von Rohstoffen wie Graphit und Indium, die unter anderem zur Produktion von Elektroauto-Batterien und Solarpanels wichtig sind. Cobalt, das beispielsweise für Batterien benötigt wird, wird vor allem in der Demokratischen Republik Kongo abgebaut. Vanadium – unter anderem ein zentraler Rohstoff für den Bau von Nuklearreaktoren – stellen hauptsächlich China, Russland, Südafrika und Brasilien her.

Jens Laue, Partner, Head of ESG, ist sich sicher: „Die weltweite Dekarbonisierung wird zu einer geopolitischen Machtverschiebung führen – weg von Öl-Staaten hin zu Ländern, welche die entscheidenden Metalle für die Energiewende bereitstellen.“ Wie sich Unternehmen darauf einstellen können und auf welche weiteren Felder sich die steigende Nachfrage nach den Metallen auswirken könnte – das lesen Sie in dem Whitepaper.

Um sich von dieser Dynamik unabhängiger zu machen, empfiehlt die Studie: Westlichen Staaten sollten die Lebensdauer der wichtigen Ressourcen erhöhen, indem sie sie in einer Kreislaufwirtschaft-Strategie mehrfach wiederverwenden. Doch auch in diesem Fall wird es einen steigenden Bedarf nach den zentralen Rohstoffen geben. 

Regierungen, Investoren, Mineralienproduzenten, Unternehmen und Endverbraucher können dazu beitragen, dass sich der Wandel des Energiemixes stabil gestaltet. Wie ihnen das gelingt und auf welche weiteren Felder sich die steigende Nachfrage nach den Metallen auswirken könnte – das lesen Sie im Whitepaper.