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Vor rund einem Jahr haben die Vereinten Nationen die Verbreitung des Coronavirus als globale Pandemie eingestuft. Die darauffolgenden zwölf Monate waren für Unternehmen weltweit eine gewaltige Herausforderung, mit Sorgen um die Mitarbeitenden und Kunden, unterbrochenen Lieferketten und Produktionseinschränkungen.

Zugleich brachte diese außergewöhnliche Zeit auch positive Erfahrungen und neue Chancen hervor. Denn jede Krise ist auch ein Katalysator für Veränderungen und Innovationen.

Wie haben CEOs weltweit die vergangenen Monate erlebt? Mit welchen Strategien versuchten sie die Herausforderungen zu bewältigen? Wie schauen sie auf die Veränderungen, die die Pandemie mit sich gebracht hat? Welche Geschäftserwartungen haben sie für die „neue Normalität“?

Diesen Fragen sind wir für für den „CEO Outlook Pulse Survey“ nachgegangen. Dabei zeigten sich in manchen Punkten Unterschiede zwischen den globalen und den deutschen Ergebnissen. Letztere fassen wir in einer Schwerpunkt-Publikation zusammen, die wir in Kürze veröffentlichen.

Mehrheit der CEOs rechnet erst 2022 mit Rückkehr zur Normalität

Einige Kernergebnisse:

  • Nur jeder dritte deutsche CEO erwartet, dass eine vollständige Rückkehr zu einem normalen Geschäftsverlauf bereits bis Ende 2021 möglich sein wird. Gut die Hälfte (52 Prozent) rechnet damit erst im Verlauf des kommenden Jahres.
  • 16 Prozent schließen eine Rückkehr zur Situation vor der Pandemie aus – das ist ein kleinerer Anteil als in der internationalen Befragung (24 Prozent).
  • Die überwältigende Mehrheit blickt mit großer Zuversicht nach vorn: 88 Prozent der deutschen CEOs erwarten ein positives oder sehr positives Wachstum der deutschen Wirtschaft in den kommenden drei Jahren.
  • 94 Prozent der deutschen CEOs sagen, die Umsetzung digitaler Geschäfts- und Ertragsmodelle habe sich in der Pandemie erheblich beschleunigt. Entsprechend werden insbesondere Cyber-Gefahren als größtes Risiko für das Unternehmenswachstum in den kommenden Jahren betrachtet
  • Nach einer Phase der Stabilisierung scheint der Wunsch nach Wachstum durch M&A wieder zu wachsen: 30 Prozent der deutschen CEOs bekunden großes Interesse an Übernahmen innerhalb der nächsten drei Jahre. International werden M&A-Aktivitäten in deutlich geringerem Maße angestrebt (18 Prozent).

Für unsere Studie „KPMG 2021 CEO Outlook Pulse Survey“ wurden im Februar und März 2021 insgesamt 500 CEOs der größten Unternehmen in elf Ländern befragt, darunter 50 CEOs aus Deutschland. Sie können die Auswertung der deutschen Ergebnisse, die wir in Kürze veröffentlichen hier vorbestellen: