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Seit 1. Januar 2020 fördert der Bund mit der Forschungszulage Unternehmen, die Grundlagen-, angewandte oder experimentelle Forschung entweder selbst betreiben oder bei einer anderen Firma mit Sitz in der EU beauftragen. Damit auch kleinere Unternehmen in den Genuss der Förderung kommen, wird diese nicht gewinnabhängig gewährt. Die Zulage bemisst sich stattdessen an den Arbeitslöhnen der am jeweiligen Forschungs- und Entwicklungs- (F&E-)Projekt forschenden Mitarbeitenden und deren Arbeitszeitanteil am Projekt, bei der Auftragsforschung an den förderfähigen Aufwendungen des vom Auftraggeber an den Auftragnehmer gezahlten Entgelts. Die Zulage ist begrenzt auf eine Million Euro pro Wirtschaftsjahr.

Förderfähig sind Forschungstätigkeiten, die nach dem 1. Januar 2020 begonnen wurden. Um die Zulage zu erhalten, muss jährlich ein Antrag bei der Bescheinigungsstelle Forschungsförderung gestellt und die Bescheinigung beim Finanzamt eingereicht werden. Als Nachweis sind die Forschungstätigkeiten und aufgewendeten Zeiten zu dokumentieren.

Weitere Informationen zur Forschungsförderung hat unser Steuerexperte Dr. Jan Wendland hier für Sie zusammengestellt.

Gerne unterstützen wir Sie mit einer Ersteinschätzung der Förderfähigkeit Ihrer Forschungsvorhaben und bei dem Antragsprozess. Dafür stehen Ihnen unsere Expertinnen und Experten aus den Bereichen Steuern und Consulting zur Seite. Sprechen Sie uns an.

 

Unternehmen jeder Größe und Branche, die Grundlagenforschung, industrielle Forschung oder experimentelle Entwicklung betreiben und in Deutschland steuerpflichtig sind, können eine staatliche Förderung für Forschung und Entwicklung (FuE-Zulage) beantragen. Unsere Expertin Denise Wollmann informiert, was dabei zu beachten ist und wie KPMG Sie dabei unterstützen kann.