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Die Welt befindet sich in einem Rennen gegen die Zeit. Nach dem Zwischenstaatlichen Ausschuss für Klimaänderungen (IPCC) hat die menschliche Spezies nur noch 30 Jahre, um den CO2-Ausstoß auf Null zu bringen, damit wir die Erderwärmung auf 1.5˚°C limitieren und damit potentielle katastrophale Auswirkungen auf das Klima vermeiden.

Darum besteht enormer Druck auf Unternehmen die jeweilige Exposition in Bezug auf Klimarisiken zu berichten und Strategien zu erläutern, um in einer emissionsfreien Welt Resilienz und Wettbewerbsvorteile sicherzustellen. 

Für den Zweck dieser Studie hat KPMG 12 Qualitätskriterien für eine gute Berichterstattung über Klimarisiken und Emissionsfreiheit entwickelt. Das deutsche Recherche-Team hat diese Kriterien verwendet, um den Reifegrad der Berichterstattung der weltweit 250 größten Unternehmen (G250) zu beurteilen. Die Kriterien basieren auf Erkenntnissen von Experten verschiedener KPMG Mitgliedsgesellschaften kombiniert mit den Kernelementen der Empfehlungen der Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD) sowie weiteren Rahmenwerken und sich entwickelten Best Practices. 

Diese Studie ist die neueste in KPMG's lang etablierten Serie zu Nachhaltigkeitsberichterstattung und dient primär dazu, Beteiligte der Unternehmensberichterstattung und Investor Relations zusammenzubringen, um die eigene Berichterstattung zu schärfen. Sie kann Investoren, Kapitalgebern, Versicherern, Asset Managern sowie Ratingagenturen helfen, den aktuellen Reifegrad der Berichterstattung und Verbesserungspotential einzuschätzen. 

Auf den ersten Blick deuten die Rechercheergebnisse an, dass die G250 noch einen weiten Weg hin zur Good Practice-Berichterstattung zu gehen haben. Ein zweiter Blick zeigt jedoch ein komplexes und gemischtes Bild. Die Berichtsqualität variiert insbesondere zwischen Unternehmen verschiedener Regionen und Branchen. Japanische Unternehmen zum Beispiel schneiden sehr gut in Bezug auf die Governance für Klimathemen und die Durchführung von qualitativ hochwertigen Szenarien ab, aber berichten selten über ihre Strategien zur Erreichung von Emissionszielen. Deutschen Unternehmen hingegen setzen sich sehr häufig Ziele und berichten die Strategie zur Erreichung, jedoch ist die deutliche Kommunikation zum aktuellen Status der Zielerreichung eher selten vorhanden.

Auf Branchenlevel zeigen sich wieder Medien- und Telekommunikationsunternehmen weit vorne, wenn es darum geht Klimawandel als finanzielles Risiko anzuerkennen. Jedoch führen nur wenige Szenarioanalysen durch, um die Risiken zu beurteilen und darüber zu berichten. 

Wir empfehlen daher eine genaue Durchsicht der Studie, um das Gesamtbild zu verstehen.

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