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EU übernimmt COVID-19-bedingte Änderungen an IFRS 16

EU übernimmt COVID-19-bedingte Änderungen an IFRS 16

Die IASB Verlautbarung „Covid-19-bezogene Mietkonzessionen“ (Änderung an IFRS 16) vom 28. Mai 2020 für eine Anwendung in Europa übernommen.

Hanne Böckem

Partner, DPP

KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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Die Europäische Union hat im Amtsblatt vom 12. Oktober 2020 die Verordnung (EU) Nr. 2020/1434 vom 9. Oktober 2020 zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1126/2008 betreffend die Übernahme bestimmter internationaler Rechnungslegungsstandards in Übereinstimmung mit der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates veröffentlicht.

Mit dieser Verordnung wird die IASB Verlautbarung „Covid-19-bezogene Mietkonzessionen“ (Änderung an IFRS 16) vom 28. Mai 2020 für eine Anwendung in Europa übernommen. Die Änderung räumt den Leasingnehmern ein Wahlrecht ein, nach dem die Bilanzierung von Zugeständnissen, wie Stundung der Mietraten oder Mietpreisnachlässe, die im Zusammenhang mit dem Ausbruch der Coronavirus-Pandemie gewährt werden, vereinfacht erfolgen kann (vgl. EAN 36/2020).

Die Bestimmungen der EU-Verordnung sind spätestens ab dem 1. Juni 2020 für am oder nach dem 1. Januar 2020 beginnende Geschäftsjahre anzuwenden.

Die Verordnung der Kommission kann hier heruntergeladen werden.

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