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Die IT-Konsolidierung Bund (IT-K) ist eines der wichtigsten Großvorhaben der Bundesregierung, das vor zehn Jahren begonnen wurde. Nach einer umfangreichen Prüfung des Umsetzungsstatus durch den Deutschen Bundestag wurde eine Neuaufstellung beschlossen. Diese zielt darauf ab, Komplexität in der IT-K besser beherrschbar zu machen, indem Verantwortung auf mehrere Schultern (BMI, BMF, BKamt) verteilt wird.

Unser Positionspapier mit Handlungsempfehlungen

In dem Positionspapier „IT-Konsolidierung Bund - Einheit in Vielfalt“ haben wir jetzt vier wichtige Aspekte zusammengetragen, die aus unserer Sicht noch adressiert und umgesetzt werden sollten, um die IT-K nachhaltig zum Erfolg zu führen:

  • ein über alle Ebenen abgestimmtes strategisches Zielbild,
  • eine konsequente Nutzerorientierung,
  • ein nutzerzentriertes Kundenmanagement,
  • ein agileres Projekt- und Programmmanagement.

Zu diesen vier Punkten beschreiben wir im Positionspapier Leitlinien und geben Handlungsempfehlungen, basierend auf unseren aus zahlreichen Konsolidierungsprojekten gewonnenen Erkenntnissen.

Zielsystem entwickeln und laufend schärfen

Im Zielbild diskutieren wir, dass ein gemeinsames und aufeinander abgestimmtes Zielsystem definiert und kontinuierlich geschärft werden sollte, welches eine gemeinsame Gesamtstrategieentwicklung mit klaren Zielen erlaubt. 

Die Nutzer im Blick haben

Nutzerorientierung sollte auch in der IT-K stattfinden und zwar vornehmlich gemeinsam mit den zu konsolidierenden Behörden und deren Mitarbeitenden. Daher sollten die spezifischen Rahmenbedingungen der zu konsolidierenden Behörden identifiziert und bewertet werden. Außerdem empfehlen wir, ein Akzeptanzmanagement in die Projektplanung zu integrieren.

Kundenmanagement auf- und ausbauen

Die Themen Kundenbindung und -management sollten in der IT-K unserer Einschätzung nach stärker adressiert werden. Der Katalog der angebotenen Produkte sollte sich an der Nachfrage der Kunden orientieren und laufend erweitert werden. Dafür ist auch der Austausch von Best Practices in der IT-K sinnvoll. Mit einem behördenübergreifenden IT-K-Wissensmanagement kann dieser Austausch erfolgen.

Projekte agiler umsetzen

Eine strategische Programmplanung der IT-K kann die Bereiche Betriebskonsolidierung und Dienstekonsolidierung enger miteinander verzahnen und so Unsicherheiten und Fehlentwicklungen vorbeugen. Außerdem sind die Projekte in der IT-K mehrheitlich nach dem „Wasserfall“-Vorgehen aufgesetzt. Wir raten dazu, Elemente aus agilen, iterativen Vorgehensmodellen in die Projektpläne einzuführen.

Detaillierte Leitlinien und Handlungsempfehlungen, die wir zu den vier genannten Aspekten entwickelt haben, finden Sie in unserem Positionspapier „Einheit in Vielfalt“. Herunterladen können Sie es hier.