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IASB einigt sich auf Finalisierung der Covid-19-bedingten Änderungen an IFRS 16

Covid-19-bedingten Änderungen an IFRS 16

Das IASB hatte am 24. April 2020 eine Änderung an IFRS 16 Leasingverhältnisse vorgeschlagen.

Hanne Böckem

Partner, DPP

KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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Das IASB hatte am 24. April 2020 eine Änderung an IFRS 16 Leasingverhältnisse vorgeschlagen, um Leasingnehmern die Bilanzierung von Zugeständnissen, wie Stundung der Mietraten oder Mietpreisnachlässe, zu erleichtern, die im direkten Zusammenhang mit dem Ausbruch der Coronavirus-Pandemie gewährt werden (wir berichteten hierüber am 24. April 2020).

Nach Ablauf der Kommentierungsfrist am 8. Mail 2020 und Diskussion der erhaltenen Stellungnahmen einigte sich das IASB in seiner heutigen Sitzung, die vorgeschlagenen Änderungen mit folgenden Anpassungen fertig zu stellen:

  • Verschiebung des Stichtags, bis zu dem Mietzugeständnisse nach den vorgeschlagenen Änderungen zu erfassen sind, auf den 30. Juni 2021
  • Erfordernis der Angabe von in der Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Mietratenänderungen im Anhang
  • Klarstellung, dass die Angabepflichten des IAS 8.28(f) bei der erstmaligen Anwendung der Änderungen nicht gelten

Darüber hinaus entschied das IASB, für Leasinggeber keine weiteren Ausnahmen zu entwickeln.

Es wird erwartet, dass die Änderungen bis Ende Mai 2020 final verabschiedet werden.

Weitere Informationen zu den Inhalten der geplanten Änderungen stehen hier zur Verfügung.

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