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Auslandsinvestitionen: Deutsche Unternehmen in Japan

Deutsche Unternehmen in Japan

Wer den Sprung wagt, wird belohnt: Die überwiegende Mehrheit der deutschen Unternehmen in Japan macht dort Gewinn. Und sie erschließen von dort zunehmend Drittmärkte, wie unsere Umfrage mit der AHK Japan ergeben hat.

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Profitabler, wichtiger und äußerst zuverlässig - das ist der japanische Markt für deutsche Unternehmen im Jahr 2020. Das zeigt unsere Umfrage „German Business in Japan 2020“, die wir zusammen mit der Auslandshandelskammer (AHK) Japan durchgeführt haben.

Wer bereits in Japan aktiv ist, räumt diesen Investments wachsende Priorität ein. Aus gutem Grund: 94 % der 92 von uns befragten Unternehmen erwirtschafteten dort im vergangenen Jahr einen Vorsteuergewinn. 

Japan als Sprungbrett

Den Binnenmarkt mit 126 Millionen Menschen spielt als Investitionsmotivation eine große Rolle. Aber nicht nur. Bemerkenswert ist, wie wichtig die regionale Verflechtung Japans ist. Von den Japan-Töchtern deutscher Unternehmen sind 63 % an Auslandsprojekten und -aktivitäten mit japanischen Partnern beteiligt, die meisten davon in der ASEAN-Region.

„Japan ist und bleibt ein strategisch wichtiger Partner für deutsche Unternehmen. Diese Partnerschaft wird durch die Corona-Krise noch einmal gestärkt. Denn Länder, die bislang nicht so stark im Fokus der deutschen Wirtschaft standen, werden künftig an Bedeutung gewinnen“, erklärt Andreas Glunz, Bereichsvorstand für International Business bei KPMG in Deutschland. „Japans Rolle als Sprungbrett für den asiatischen Markt und damit für das globale Geschäft deutscher Unternehmen wird daher künftig noch wichtiger werden.“

Wachsende Innovationsfreude der Japaner

Zudem ist Japan ein Blick in die Zukunft. Knapp die Hälfte der Umfrageteilnehmer beobachtet die japanischen Wettbewerber. Da trägt auch die gestiegene Innovationsfreudigkeit zu bei, die die deutschen Unternehmen Japan attestieren. 

Umrahmt wird all das vom japanisch-europäischen Freihandelsabkommen JEFTA, das seit 2019 die Grundlage für die Handelsbeziehungen darstellt und von den deutschen Unternehmen geschätzt wird. Insgesamt wird die Stabilität mehr geschätzt denn je. Das gilt sowohl für die Geschäftsbeziehungen, die Wirtschaft als Ganzes wie auch für die Gesellschaft. 

„Gerade in Zeiten globaler Handelskonflikte und Krisen wird damit nachdrücklich unterstrichen, dass der Faktor Stabilität der entscheidende Standortfaktor für Japan ist,“ kommentierte Marcus Schürmann, Delegierter der Deutschen Wirtschaft in Japan und Geschäftsführer der AHK Japan.

Alle weiteren Ergebnisse sowie die Herausforderungen, denen die Unternehmen in Japan begegnen, lesen Sie in unserer Umfrage „German Business in Japan 2020“, die wir Ende Februar vor dem vollen Ausbruch der Corona-Krise erhoben haben. 

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