IASB veröffentlicht vorgeschlagene Änderungen als Ergebnis der zweiten Phase seines Projekts zur IBOR-Reform

IASB veröffentlicht vorgeschlagene Änderungen als Ergebnis der zweiten Phase seines Projekts zur IBOR-Reform

IASB veröffentlicht Änderungen IBOR-Reform

Die erste Phase des IBOR-Projekts befasste sich mit Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Reform der Referenzzinsätze. Die zweite Phase des Projekts erfasst nun Bilanzierungsfragen im Zusammenhang mit Änderungen von vertraglichen Cash Flows und von Hedging-Beziehungen aufgrund der Reform. Für diesem zweiten Themenkomplex hat der IASB nun verschiedene Erleichterungen vorgeschlagen.

Die wesentlichen Vorschläge beziehen sich auf folgende Bereiche:

  • Modifikationen von Finanzinstrumenten: Finanzinstrumente sollen nicht ausgebucht bzw. ihr Buchwert soll nicht angepasst werden („Derecognition“ / „Modificartion Gain or Loss“), sofern Änderungen aufgrund der Reform der Referenzzinsätze erforderlich sind. Stattdessen soll grundsätzlich der Effektivzinssatz entsprechend angepasst werden.
  • Hedge Accounting: Sicherungsbeziehungen müssen ggf. nicht allein aufgrund der Tatsache, dass der Referenzzins ersetzt wurde, beendet werden.
  • Anhangangaben: Der Entwurf verlangt neue Angaben zu Risiken, die sich aus der Reform der Referenzzinssätze ergeben und darüber, wie Unternehmen den Übergang auf die neuen Zinssätze managen.

Außerdem werden begrenze Änderungen an IFRS 16 Leases und IFRS 4 Insurance Contracts vorgeschlagen.

Stellungnahmen werden bis zum 25. Mai 2020 erbeten.

Den Entwurf können Sie hier herunterladen.

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