IDW Positionspapier zu Nichtprüfungsleistungen ergänzt

Um die Unabhängigkeit des Abschlussprüfers zu überwachen, setzen sich der Aufsichtsrat / Prüfungsausschuss mit den Nichtprüfungsleistungen auseinander

Der Tätigkeitsbericht der DPR für das Jahr 2019 ist am 30. Jan 20 veröffentlicht worden.

Die seit Juni 2016 geltende EU-Abschlussprüfungsverordnung (EU-APrVO) hat zahlreiche Auslegungs- und Zweifelsfragen im Hinblick auf die Regelungen zur Erbringung von Nichtprüfungsleistungen durch den Abschlussprüfer hervorgebracht. Das vom IDW vorgelegte Positionspapier gibt praxisorientierte Anwendungshinweise und soll zur Rechtssicherheit beitragen.

Antworten und Hinweise in diesem Papier reflektieren den Erkenntnis- und Diskussionsstand zum Zeitpunkt seiner Veröffentlichung. Das Positionspapier stellt ein "lebendes Dokument" dar, das weiterentwickelt und ergänzt werden soll.

Die bisherige fünfte Auflage des IDW-Positionspapiers wurde vor dem Hintergrund der Äußerungen der APAS (Abschlussprüferaufsichtsstelle) zu den Rechtsfolgen eines Verstoßes gegen Art. 5 Abs. 1 EU-APrVO (sog. Blacklist) ergänzt. Die Ergänzungen betreffen Abschnitt 2.4.3. des Positionspapiers zu den Konsequenzen bei einem vor Testaterteilung erkannten Verstoß gegen die Blacklist und dienen dazu, den Nutzer des Papiers auf die Auffassung der APAS hinzuweisen. Dies betrifft insbesondere die Konsequenzen für die Beurteilung der Unabhängigkeit des Abschlussprüfers und ggf. für die Berichterstattung im Bestätigungsvermerk.

Das ergänzte Positionspapier ist unter folgendem Link abrufbar.

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