Whitepaper: Was passiert, wenn die Nachfrage nach Büroflächen deutlich abnimmt?

Steigende Zinsen, Leerstand, Rezession: Was wären Büroimmobilien dann noch wert? Unsere Szenarioanalyse mit zukunftsweisenden Antworten

Steigende Zinsen, Leerstand, Rezession: Was wären Büroimmobilien dann noch wert?

Die Negativzinsen der letzten zehn Jahre und die starke Wirtschaft in Deutschland haben die Real-Estate-Branche zu einem hochattraktiven Ort für Investitionen gemacht. 

71 Milliarden wurden in 2019 in Gewerbeimmobilien investiert - davon fast die Hälfte in Büroimmobilien

Auch der Markt für Büroflächen profitiert von den positiven Konjunkturzahlen und Beschäftigungsgewinnen. In 2019 lagen die Investitionen in Gewerbeimmobilien bei 71 Milliarden Euro und somit noch mal neun Prozent über dem Vorjahreswert. Knapp die Hälfte des Transaktionsvolumens bezog sich auf Büroflächen. 

Nichtsdestotrotz kann sich in ein paar Jahren einiges ändern, sei es durch eine Rezession, strukturelle Veränderungen bestimmter Branchen oder einen Attraktivitätsverlust des Standortes Deutschland.

Szenarioanalyse des Büroflächenmarktes

Und dann gilt es, vorbereitet zu sein: In unserem Whitepaper untersuchen wir in zwei Szenarien, was mit der Bewertung und Rentabilität von Bürogebäuden passiert, wenn sich die Ertragsseite eines Bürogebäudes deutlich verändert, beispielweise durch niedrigere Mieten, längere Mietdauer oder höhere Leerstände. 

Szenarien skizzieren steigenden Leerstand

Das erste Szenario skizziert einen Leerstand ähnlich wie im Jahr 2015 (ca. fünf Prozent für die Top 7 der deutschen Bürostandorte), im zweiten Szenario ähnlich wie im Jahr 2010 (ca. sieben Prozent). Städte wie München oder Hamburg hatten 2015 einen Leerstand von sechs bis sieben Prozent, 2010 waren es zehn bis elf Prozent. Aktuell liegen die Leerstände bei 2,3 Prozent (München) und 3,0 Prozent (Hamburg). Beide Szenarien sind auf einen Zeitraum von zehn Jahren ausgelegt. In drei von den zehn Jahren wird davon ausgegangen, dass die Belegung von Büroräumen zurückgeht und der durchschnittliche Leerstand sich um 400 Basispunkte (Szenario 1) bzw. 800 Basispunkte (Szenario 2) erhöht. Fünf Jahre spiegeln die aktuelle Situation wider und die verbleibenden zwei Jahre liegen genau dazwischen.

Welche Faktoren haben die größten Auswirkungen auf die Bewertung und die Cashflow-Entwicklung von Bürogebäuden in den zwei Szenarien und wie beeinflussen wirtschaftliche und makropolitische Veränderungen den Immobilienmarkt? Die detaillierten englischsprachigen Analysen finden Sie hier: