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IDW RS HFA 50: Modulentwurf IFRS 1 - M 1 veröffentlicht

IDW RS HFA 50

Der Modulentwurf IFRS 1 - M 1 befasst sich mit dem Übergang von einem kombinierten Abschluss unter Anwendung der extraction method auf einen IFRS-Konzernabschluss vor dem Hintergrund eines geplanten Börsengangs.

Hanne Böckem

Partner, DPP

KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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In dem Modulentwurf wird eine zulässige Bilanzierungsvariante für den praktisch relevanten Fall vorgestellt, dass ein einzelner Geschäftsbereich eines Konzerns separat am Kapitalmarkt gelistet wird (sog. spin off). Dabei wird die Konzernlage für den Geschäftsbereich zumeist erst durch eine gesellschaftsrechtliche Reorganisation hergestellt. Ist diese Reorganisation zum Stichtag eines in den erforderlichen Wertpapierprospekt aufzunehmenden Abschlusses noch nicht beendet, stellt der Geschäftsbereich (noch) keinen Konzern i.S.d. IFRS 10 dar. Zur Abgrenzung des Konsolidierungskreises wird in der Praxis in dem skizzierten Fall alternativ auf etablierte Kombinierungsgrundsätze zurückzugegriffen.

Der Modulentwurf behandelt die Frage, ob für diesen "Verbund" von Gesellschaften eines einheitlichen Geschäftsbereiches ein mit den IFRS in Einklang stehender Abschluss aufgestellt werden kann und, sofern dies möglich ist, mit welchen Wertansätzen die Vermögenswerte und Schulden in diesem Abschluss sowie dem auf die rechtliche Reorganisation folgenden IFRS 1-Abschluss des resultierenden Konzerns zu erfassen sind.

Die Kommentierungsfrist endet am 3. Februar 2020. Der Entwurf steht zum Download auf der Seite des IDW bereit. 

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