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Cybersicherheit – eine neue Herausforderung für die Automobilbranche

Cybersicherheit in der Automobilbranche

Die Vernetzung von Fahrzeugen birgt große Cyberrisiken. Die UN und die Automobilbranche erarbeiten Normen für die Sicherheit. Im Mittelpunkt: Ein verpflichtendes Cybersecurity-Management.

Hans-Peter Fischer

Partner, Cyber Security

KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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Cybersicherheit in voller Fahrt

Schon heute sind Automobile keine geschlossenen Systeme mehr, sondern mit der Welt vernetzt. Dies verspricht große Vorteile. Insassen können unterwegs praktische Online-Dienste nutzen. Im Falle eines schweren Unfalls kann das Fahrzeug selbst automatisch einen Notruf absetzen. Der Autohalter muss wegen eines Software-Updates nicht mehr extra in die Werkstatt: Der Hersteller spielt die neue Version aus der Ferne über das Internet auf. Und in Zukunft wird der Wagen sich selbständig steuern, er kommuniziert dazu mit der Wegeinfrastruktur und anderen Fahrzeugen.

Das alles klingt praktisch  - hat aber einen großen Haken: Reibungslos funktionieren wird das nur, wenn die Fahrzeuge cybersicher sind.


Cybersecurity-Management wird Pflicht

Für die Automobilhersteller ist das eine neue Herausforderung. In den Medien war bereits über verschiedene  - auch erfolgreiche  - Versuche die Rede, die Computertechnik in Fahrzeugen zu knacken. Sie belegen, wie groß das Risiko nicht ausreichend geschützter Autos ist.

Darum nimmt sich auch die Gesetzgebung dem Thema verstärkt an. In dem neuen Whitepaper Cybersicherheit in voller Fahrt beschreiben wir gemeinsam mit dem Beratungsunternehmen ESCRYPT, welche Vorgaben für Cybersicherheit von Automobilen derzeit erarbeitet werden.

So entwickeln die Vereinten Nationen zurzeit eine Normierung und Regulierung für cybersichere Fahrzeuge. Im Mittelpunkt des UN-Entwurfs steht die Forderung, dass die Automobilhersteller ein zertifiziertes Cybersecurity-Management (CSMS) betreiben und in den Fahrzeugen anwenden müssen  - sonst erhalten sie für diese künftig keine Typzulassung. 


Die Zeit drängt

Die EU will diese Vorgaben bereits im ersten Halbjahr 2022 zur Pflicht machen. Die Hersteller und auch die Zulieferunternehmen kommen somit nicht umhin, sich mit den künftigen Regularien zu beschäftigen und ein CSMS für kontinuierliche Cybersecurity in der gesamten Wertschöpfungskette zu etablieren  - und zwar schon jetzt, angesichts der vergleichsweise langen Entwicklungszeiten in der Autoindustrie. Denn zweieinhalb Jahre bis zur Durchsetzung des UN-Vorschlags sind nicht mehr viel Zeit.

Was bedeuten diese Entwicklungen für die Automobilindustrie? Lesen Sie dazu unser Whitepaper Cybersicherheit in voller Fahrt

Sind Sie bereit?

Mit dem Self-Readiness-Assessment von KPMG und ESCRYPT können Sie sich einen Überblick über den Stand Ihres Unternehmens bezüglich der künftigen Anforderungen verschaffen. Finden Sie heraus, in welchen Bereichen Sie wie aufgestellt sind, und lassen Sie sich von uns maßgeschneiderte Handlungsempfehlungen geben.

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