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Banken erkennen Unternehmens- und Risikokultur als Wettbewerbsvorteil

Unternehmens- und Risikokultur in Banken

Aktuelle KPMG-Studie zeigt: Deutsche Finanzinstitute wollen eine tragfähigere Risikokultur etablieren. Die Umsetzung gestaltet sich jedoch schwierig.

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Markus Quick

Partner, Financial Services

KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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Noch nie lag im Finanzsektor so viel Aufmerksamkeit auf wertorientierten Geschäftspraktiken und risikoadäquatem Verhalten wie heute. Sowohl von Seiten der Öffentlichkeit als auch der Aufsicht wird von Instituten erwartet, sich aktiv mit ihrer gelebten Unternehmens- und Risikokultur zu befassen, sie als Werkzeug für ein angemessenes Risikomanagement zu begreifen sowie entsprechend weiterzuentwickeln und zu nutzen.

KPMG hat deshalb im ersten Quartal 2019 unter führenden deutschen Finanzinstituten eine Befragung zum Status quo der Ausgestaltung und Umsetzung ihrer Unternehmens- und Risikokultur durchgeführt. Die Ergebnisse unserer Umfrage zeichnen ein sehr heterogenes Bild bezüglich des aktuellen Umsetzungsstands. Viele Institute haben sich dem Thema der Risikokultur genähert und Strukturen, Methoden oder Prozesse identifiziert, die auf die von der Aufsicht genannten Indikatoren der Risikokultur einzahlen. Dagegen sind Umsetzungsprogramme zur Erreichung der Zielkultur oder Instrumente zum Nachhalten der Zielerreichung bislang nur vereinzelt im Einsatz.

Andererseits erkennt die große Mehrheit der Institute ihren größten Entwicklungsbedarf im Bereich »Offene Kommunikation und kritischer Dialog«. Tradierte Hierarchien und Rollenbilder werden neben dem sogenannten Silodenken als große Hemmnisse angesehen. So existieren beispielsweise kaum regelmäßige Kommunikationswege zwischen Bereichen der ersten und zweiten Verteidigungslinien. Unterschiedliche Standards und Sichtweisen innerhalb der Institute erschweren die offene Kommunikation zusätzlich.

Während sich die Institute darüber einig sind, dass es sich bei der Etablierung einer angemessenen Risikokultur um eine dauerhafte Aufgabe handelt, erkennen sie auch ihre Abhängigkeit von der Veränderungsbereitschaft und -geschwindigkeit ihrer Mitarbeiter. Viele wünschen sich eine größere Diversität innerhalb ihrer Belegschaft, um Entscheidungsprozesse durch verschiedene Sichtweisen verbessern zu können.

Eine tragfähige Unternehmens- und Risikokultur wird eine Organisation sicher nicht vor allen Schäden schützen können. Die bewusste Auseinandersetzung mit Risiken im täglichen Geschäft und auf allen Ebenen vermindert jedoch die Exposition gegenüber vermeidbaren Risiken und erhöht die Wettbewerbsfähigkeit. Genau dies soll eine tragfähige Risikokultur leisten.

Die vollständige Studie zur Risikokultur in deutschen Banken können Sie hier herunterladen:

 

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