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German Business in China: Herausforderungen durch Marktzugangsbarrieren und den Handelskonflikt zwischen USA und China

German Business in China 2019/20

Die Umfrage von KPMG und der Auslandshandelskammer zeigt: Deutsche Unternehmen würden bei offeneren Märkten noch mehr in China investieren.

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German Business in China

Für deutsche Unternehmen bleibt China einer der weltweit wichtigsten Märkte. Das zeigt die jüngste Umfrage unter den Mitgliedern der Deutschen Auslandshandelskammer (AHK) in China, die jetzt in der Studie „German Business in China: Business Confidence Survey 2019/20“ von AHK und KPMG veröffentlicht wurde.


Deutsche Unternehmen spüren den Handelsstreit   

Allerdings wirken derzeit vor allem zwei Faktoren belastend:

  • 83 Prozent der befragten Unternehmen fühlen sich vom Handelskonflikt zwischen China und den USA direkt oder indirekt betroffen.  
  • Anhaltende Marktzugangsbeschränkungen in China, insbesondere implizite (z.B. benötigte Lizenzen), schränken das Wachstumspotenzial für deutsche Unternehmen ein: Zwei Drittel der Befragten sind nach eigenen Angaben davon betroffen.

Zwar würdigen 45 Prozent der Unternehmen Reformschritte der chinesischen Regierung bzgl. einer stärkeren Marktöffnung. Viele halten die Bemühungen aber für bei Weitem nicht ausreichend. Sie setzen ihre Hoffnungen auf das „Comprehensive Agreement on Investment“ (CAI) zwischen China und der Europäischen Union.

Die EU verhandelt schon seit mehreren Jahren mit der Führung in Peking über den Abschluss eines solchen Abkommens. Ziel ist aus europäischer Sicht insbesondere, Marktzugangsbarrieren zu reduzieren. 53 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, sie würden ihre Investitionen in China wahrscheinlich oder sehr wahrscheinlich erhöhen, wenn der Marktzugang verbessert würde.


Drei von vier Unternehmen werden Ziele für 2019 verfehlen 

Für die in der Volksrepublik operierenden deutschen Unternehmen laufen die Geschäfte dort aktuell holprig. Chinas Wirtschaftswachstum hat sich zuletzt überraschend stark verlangsamt  - deshalb geht nur jedes vierte deutsche Unternehmen in China (27 Prozent) davon aus, in diesem Jahr die Geschäftsziele zu erreichen oder zu übertreffen. Allerdings haben sich die Erwartungen für 2020 verbessert.

Die Umfrage von KPMG und der AHK China ist die repräsentativste in Hinblick auf die Einschätzungen deutscher Unternehmen in der Volksrepublik. Herunterladen können Sie „German Business in Chinahier:

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