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Computerkriminalität in der deutschen Wirtschaft 2019: e-Crime wird unterschätzt

e-Crime in der deutschen Wirtschaft 2019

Viele Unternehmen sehen das e-Crime-Risiko eher für Dritte als für sich selbst, zeigt unsere Studie. In die Prävention investieren sie wenig.

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Computerkriminalität trifft viele Unternehmen: In unserer neuen Studie zu e-Crime in der deutschen Wirtschaft gaben 39 Prozent der befragten Firmen an, dass sie in den vergangenen zwei Jahren von e-Crime betroffen waren.

Dennoch glauben viele, das Risiko, betroffen zu sein, sei für andere deutlich höher als für das eigene Unternehmen. Dies dürfte ein entscheidender Grund dafür sein, dass die Bereitschaft, in die Prävention von e-Crime zu investieren, nach wie vor gering ist.

Delikte häufig nur durch Zufall entdeckt

Die Schulung und Sensibilisierung der Beschäftigten ist die meistgenannte präventive Maßnahme. Das überrascht nicht: Die meisten der befragten Unternehmen nannten menschliche Kriterien wie Unachtsamkeit und ungenügend geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als entscheidende Faktoren zur Entstehung von e-Crime.

Investitionen in den Bereichen Detektion und Reaktion fallen ebenfalls gering aus. Die Folge: Delikte bleiben häufig unentdeckt und Täter unerkannt  - nach wie vor werden der Studie zufolge viele Fälle von e-Crime nur zufällig entdeckt. Um diesem Faktor entgegenzuwirken, ist die Professionalisierung der Bekämpfung von e-Crime unerlässlich. Dazu können Unternehmen spezialisierte Einheiten wie Security Operations Center (SOC) und Computer Emergency Response Teams (CERT) einrichten.

Zudem schließen immer mehr Unternehmen eine Cyber-Versicherung ab, welche im Ernstfall die entstandenen Schäden abdeckt. Etwas mehr als ein Viertel der Unternehmen verfügt bereits über eine solche Police. Weitere 28 Prozent erwägen einen Abschluss.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet das Thema Ransomware, mit dem sich viele Unternehmen auseinandersetzen mussten. Damit sind Schadprogramme gemeint, die Firmendateien verschlüsseln und nur nach Zahlung eines Lösegelds, zumeist in Krypto-Währungen, angeblich wieder zugänglich machen. 

Alle Erkenntnisse hierzu sowie weitere Ergebnisse finden Sie in unserer Studie „e-Crime in der deutschen Wirtschaft 2019“, für die wir 1.001 repräsentativ ausgewählte Unternehmen befragt haben. 

Laden Sie die Studie hier herunter: 

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