Neue Realitäten für die Wirtschaft - KPMG Deutschland
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Neue Realitäten für die Wirtschaft

Neue Realitäten für die Wirtschaft

Zu wenige Unternehmen bereiten sich auf Krisenzeiten vor. Dabei sieht sich die Wirtschaft zahlreichen Risiken ausgesetzt, erklärt unser Whitepaper.

Peter Wiegand

Partner, Deal Advisory

KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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Die plötzliche Flaute des Wirtschaftswachstums in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres deutete daraufhin: Der lange Aufschwung der deutschen Wirtschaft  - der längste seit 1966  - könnte bald vorbei sein.

Und das obwohl die Zahlen auf den ersten Blick beruhigen: Trotz des Einbruchs wuchs das Bruttoinlandsprodukt 2018 um 1,5 Prozent. Die staatlichen Haushalte erwirtschafteten einen Rekordüberschuss von 59 Milliarden Euro. 

Doch weltweit häufen sich die Risiken für die deutsche Wirtschaft: Der Handelsstreit zwischen den USA und China droht, sich in die Höhe zu schaukeln. Auch ohne diesen Konflikt geraten die enormen Wachstumszahlen Chinas ins Stocken  - und damit der langjährige Wachstumsmotor der Weltwirtschaft. Der Brexit ist nur verschoben, nicht aufgehoben. Die Schwellenländer schwächeln und ihre Kaufkraft lässt nach. 

Jede dieser Begebenheiten könnte erhebliche negative Konsequenzen für die deutsche Wirtschaft haben. Gleichzeitig kündigt sich an, dass die Leitzinsen wieder steigen und damit die Kapitalfluten der vergangenen Jahre versiegen werden. Viele Unternehmen profitierten bislang maßgeblich von den historisch einmalig niedrigen Kapitalkosten. Kommt die Zinswende müssten sie zeigen, dass sie rentabel genug sind, um sich am Markt zu beweisen. 

Die deutschen Unternehmen scheinen den Umschwung zu spüren: Im ifo-Geschäftsklimaindex beurteilten die Befragten schon seit zwei Jahren ihre Lage deutlich besser als ihre Erwartungen an die Zukunft  - ein über diese Dauer ungewöhnlicher Wert.

Dennoch sorgen wenige Unternehmen für einen möglichen Abschwung vor. Der KPMG Future Readiness Index 2018 zeigt: Lediglich 19 Prozent der befragten Unternehmen stellen Maßnahmen zur Verbesserung der Flexibilität gegenüber geopolitischen Veränderungen in den Fokus ihrer Investitionstätigkeit. 

Laut dem KPMG Investment Report rechnet zudem nur rund ein Viertel der Unternehmen damit, dass in den nächsten fünf Jahren ein heute nicht vorhersehbares Ereignis die eigene Geschäftstätigkeit im Ausland signifikant beeinflussen wird.

„Viele Unternehmen haben in den vergangenen Jahren Abläufe im Einzelnen oder Abteilungsabläufe entschieden verbessert  - um langfristig Werte zu schaffen, braucht es aber mehr“, sagt KPMG-Vorstandsmitglied Christian Rast. „Auch wenn das Geschäft floriert, sollte man sich für wirtschaftlich schwächere Zeiten rüsten und die Kostenstrukturen dem weltweiten Wettbewerb anpassen.“

Mehr über die sich verändernden Rahmenbedingungen der Weltwirtschaft und wie Unternehmen darauf reagieren können, erfahren Sie in unserem Whitepaper „Neue Realitäten für die Wirtschaft“.

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