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IASB schlägt Änderungen an IFRS 9 und IAS 39 vor

IASB schlägt Änderungen an IFRS 9 und IAS 39 vor

Das IASB hat einen Entwurf ED/2019/1 „Interest Rate Benchmark Reform“ (Vorgeschlagene Änderungen an IFRS 9 und IAS 39) veröffentlicht.

Hanne Böckem

Partner, DPP

KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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Das IASB reagiert damit auf bestehende Unsicherheiten im Zusammenhang mit der IBOR-Reform und veröffentlicht Änderungsvorschläge zu IAS 39 und IFRS 9. Die vorgeschlagenen Änderungen betreffen bestimmte Hedge Accounting-Vorschriften und sollen die gegenwärtige Fortführung der Bilanzierung von Sicherungsgeschäften gewährleisten.

Derzeit ist noch unklar, welche Zinssätze die aktuellen Zinsbenchmarks ersetzen werden und zu welchem Zeitpunkt dies geschehen soll. Allerdings setzen sowohl IAS 39 als auch IFRS 9 zukunftsbezogene Bewertungen voraus.

Die wesentlichen vorgeschlagenen Änderungen betreffen:

  • Änderung bestimmter Hedge Accounting-Vorschriften, sodass Unternehmen diese Hedge Accounting-Vorschriften unter der Annahme anwenden, dass die Zinssatz-Benchmark, auf der die abgesicherten Cashflows und die Cashflows aus dem Sicherungsinstrument basieren, durch die Reform des Zinssatz-Benchmarks nicht verändert wird;
  • Vorschrift spezifischer Angaben darüber, inwieweit die Sicherungsbeziehungen der Unternehmen von den vorgeschlagenen Änderungen betroffen sind; und
  • Vorschrift, dass die Änderungen verpflichtend anzuwenden sind.

Im Entwurf wird vorgeschlagen, dass die Änderungen für Berichtsperioden, die am oder nach dem 1. Januar 2020 beginnen, rückwirkend angewendet werden.

Die Kommentierungsfrist endet am 17. Juni 2019. Der Entwurf steht auf der Internetseite des IASB zum Download zur Verfügung.

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