„Das Ende des Konsums“ - KPMG Deutschland
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„Das Ende des Konsums“ – Wenn Daten den Handel überflüssig machen

„Das Ende des Konsums“

Studie zur Entwicklung von Konsum und Handel

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Die Studie „Das Ende des Konsums“, die das Gottlieb Duttweiler Institute (GDI) in Kooperation mit KPMG erstellt hat, formuliert die Perspektiven von Handel und Konsum in den kommenden drei Jahrzehnten.

Klar ist: sich diese Zukunft lediglich als eine lineare Zunahme des Online-Handels vorzustellen, dem eine ungewisse Zahl konventioneller Läden zum Opfer fällt, greift viel zu kurz. Wir befinden uns am Anfang einer Transformationsphase, die zu einer „Entortung“ des Konsums führt. 

„Banking is necessary. Banks are not.” hatte Bill Gates der Finanzindustrie 1994 richtig prophezeit. Und so, wie der Kern der Finanzindustrie zu FinTech mutiert, wird der Händler der Zukunft in erster Linie ein Daten-/Technologieunternehmen sein, das synthetische und physische Produkte vertreibt.

Zwei Faktoren sind für den Wandel ausschlaggebend:

  1. Eine Verschiebung vom Besitzen zum Nutzen hat bereits begonnen – Uber, Netflix und Spotify belegen das. Gerade die Musikindustrie macht vor, wie der Handel mit physischen Gütern (Tonträger) zu einer Dienstleistung (Streaming) werden kann.
  2. Der technologische Fortschritt wird die gesamte Wertschöpfungskette transformieren. Von Mixed Realities und dem Internet der Dinge über Künstliche Intelligenz bis zur Neurotechnologie rekonfigurieren neue Treiber den Konsum. Von dem, was wir heute als Produkte, als Läden und als Handel kennen, wird dereinst nicht mehr viel übrig sein. Zwar werden Menschen weiterhin physische Grundbedürfnisse durch Waren befriedigen. Doch die Art, wie Begehrlichkeit für diese Waren geweckt, durch welche Lieferkette sie geschleust werden und wie sie zum Konsumenten gelangen, verändert sich grundlegend.

Die Studie steht auf der Website des Gottlieb Duttweiler Institute zum Download bereit.

 

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