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Global Shipping Conference 2018 - Navigating the future

Global Shipping Conference 2018 - Navigating the future

Die Disruption des Transportmarktes bringt neue Geschäftsstrategien für die Schifffahrt mit sich. Welche – darüber diskutierten Experten beim Maritime Executive Dinner am 21. Und 22. November in Hamburg.

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Transportschiff

90 Prozent des Welthandelswerden über die Meere abgewickelt. Somit ist der Schiffstransport ein wesentlicher Bestandteil der Lieferkette. Doch ob das so bleibt, ist fraglich. Denn: Global agierende Versandhändler, der geplante Bau der neuen Seidenstraße und der 3D-Druck könnten den maritimen Sektor bedrohen. Auch der Einsatz von Ozeanriesen, die immer mehr Waren immer effizienter transportieren können, verändert die Transportketten.

Reicht es zukünftig aus, im Alleingang an digitalen Lösungen zu arbeiten? Oder ist ein Zusammenwirken aller an der Lieferkette beteiligten Unternehmen erforderlich, um digitale Lösungen in Effizienz zu wandeln. Wie sehen die Geschäftsmodelle der Zukunft aus? Darüber diskutierten wir mit Experten beim Maritime Executive Dinner am 21. November in Hamburg.

Podiumsgäste

  • Ioannis Papagiannopoulos, Managing Director (CIO/CDO) MSC Germany S.A. & Co. KG
  • Dr. Ralf Belusa, Managing Director Digital & Transformation Hapag-Lloyd AG
  • Henk de Jong, Director, Service Unit Central Europe
  • Marc Meier, Geschäftsführer Fr. Meyer’s Sohn (GmbH & Co.) KG

Global Shipping Conference

Die Konferenz, in Kooperation mit dem HANSA - International Maritime Journal, brachte mehr als 300 Branchenexperten und Vordenker aus der Schifffahrtsbranche zum Netzwerken und Debattieren zusammen. Als Podiumsgast war unter anderem Swen Scholtyssek von KPMG Law geladen, der zu dem Thema „Managing risks – the increasing importance of compliance“ sprach.

Die neuen Regularien der International Maritime Organisation (IMO), die 2020 in Kraft treten werden, wurden intensiv diskutiert und führten zu dem allgemeinen Konsens, dass der Weg in eine ‚grünere‘ Schifffahrt der einzig Richtige ist. Laut Anthony Firmin, COO Hapag – Lloyd, führen die Regularien dazu die Nachteile ineffizienterer Schiffe deutlich zutage zu bringen. Nach seiner Ansicht  wird es zu einer erhöhten Verschrottungsrate kommen und demzufolge zu einer ausgeglicheneren Beziehung zwischen Angebot und Nachfrage. Scrubber seien seiner Ansicht nach nur als kurzfristige Lösung zu sehen. Die Industrie müsse an neuen Technologien arbeiten und Sanktionen wie z.B. eine Emissionssteuer sollten eingeführt werden, um den grünen Wettbewerbsvorteil hervorzuheben. 

Des Weiteren wurden in den hochbesetzten Panels neue Technologien sowie deren Anwendungsbereiche besprochen. Die Panelteilnehmer waren der Auffassung, dass entsprechende Zusatzkosten vom Kunden mitgetragen werden. Neue Technologien in diesem Zusammenhang sind auch mit der Entwicklung neuer Kraftstoffe und Motorentechniken verbunden, für die schon erste Praxistests durchgeführt werden. 

Während der Konferenz wurden auch die aktuellen Finanzierungsmöglichkeiten noch einmal dargestellt.

Unter anderem hat Christoph Toepfer die ‚Australis Maritime‘ vorgestellt, ein Investmentfonds, der durch die Borealis Maritime, Oak Hill und den amerikanischen Investoren Kohlberg Kravis Roberts gegründet wurde. Dessen Geschäftsmodel sieht die Finanzierungen für kleine und mittelgroße Reedereien vor, um ihre flotten moderner aufzustellen. 

Am darauffolgenden Panel wurde ein großes Interesse an der Finanzierung von „grüner“ Schifffahrt und deren Umsetzung signalisiert. Auch Norwegen bleibt als Finanzierungsstandort weiter hochinteressant. Kapitalmarktfinanzierungen werden laut Erik Helberg, CEO des norwegischen Finanzdienstleisters Clarksons Platou Securities, immer wichtiger für die maritime Branche.

Unser englischsprachiges Branchenupdate Shipping Insights beleuchtet unter dem Motto Navigating the Future weitere aktuelle Marktentwicklungen und zeigt auf, wie die Schifffahrtsbranche neue Technologien für sich nutzen kann, um weiterhin konkurrenzfähig zu bleiben.

Unsere Leitfragen dabei:

  • Wie werden sich die Geschäftsmodelle der Reedereien verändern?
  • Wie kann die Digitalisierung in der Schifffahrt bestmöglich implementiert werden?
  • Welche Möglichkeiten bieten sich Schifffahrtsunternehmen durch Kooperationen?

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