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Risk Reporting 4.0

Risk Reporting 4.0

„Historisch gewachsen“ – eine der meistgenannten Ausreden in der Risikoberichterstattung. Egal ob bei Berichtsprozessen, dem Aufbau der Berichtslandschaft oder bei Kommentierungen von Berichtsinhalten. Wie es besser geht? Wir zeigen die Potenziale eines zukunftsfähigen Reportings auf.

Ansprechpartner

Holger Wußler

Partner, Financial Services

KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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Fehlende Steuerungsimpulse, passives und historisches Reporting, versteckte und ungenutzte Informationen im Datenhaushalt, langwierige Schleifen im Berichtsprozess und eine unaufgeräumte Berichtslandkarte – das alles ist noch immer Alltag in vielen Banken. Häufig wird bei der Risikoberichterstattung der Effizienzgedanke vernachlässigt. Dabei liegen in den Reportingprozessen hohe Effizienzpotentiale, die die Banken leicht heben können. Die reine Umsetzung der aufsichtsrechtlichen Anforderungen erfüllt zwar die regulatorischen Vorgaben, doch entspricht dies einer hoch qualitativen und zukunftsorientierten Risikosteuerung? Wohl eher nicht.

Herausforderungen der Banken

Banken haben in den vergangenen Jahren sehr hohe Summen in den Aufbau von Datenhaushalten (beispielsweise durch BCBS 239-Projekte) investiert, aber der Nutzen und Mehrwert für die relevanten Fachbereiche liegt noch im Verborgenen. Ein hoher administrativer Aufwand hält den Risikocontroller leider noch immer von seiner eigentlichen Arbeit ab, dem Analysieren und Auswerten der Risiken. Dies zeigt sich deutlich daran, dass in den Risikoberichten aussagekräftige Kommentierungen und Handlungsempfehlungen fehlen – auch wenn die historischen Datenstrecken aufgeräumt und die Zulieferungen zum Teil erheblich beschleunigt wurden. Die Folge: Der Bericht bietet seinem Empfänger keinen wirklichen Mehrwert für die Risikosteuerung – er ist passiv, historisch und setzt keine aktiven Steuerungsimpulse. Zusätzlich unterliegen die Banken einem zunehmenden Margendruck. Zu den Herausforderungen zählen die Niedrigzinsphase, rückläufige Geschäfte, eine starke Regulierung, der Angriff von FinTechs auf die Kerngeschäftsbereiche – um nur eine kleine Auswahl zu nennen. Damit sie wettbewerbsfähig bleiben und nicht vom eigenen Markt abgehängt werden, sollten Banken Effizienzpotentiale in der Steuerung ausschöpfen. Gerade das Reporting bietet dafür sehr gute Möglichkeiten: Umfangreiche Berichtslandschaften lassen sich konsolidieren, Berichtsprozesse können automatisiert und gebündelt, die Berichte aktiver gestaltet werden.

Kurzum: Banken stehen vor der Herausforderung, die Qualität der Berichtserstattung zu steigern und gleichzeitig Effizienzpotentiale in den zugrundeliegenden Prozessen zu heben. Doch wo findet sich der richtige Ansatzpunkt zur Realisierung von Quick Wins?

Maßgeschneiderte Lösungen von KPMG

„Reporting 4.0“ bietet mobilfähiges Reporting, Datenzugriff in Echtzeit, intelligent automatisierte Datenanalysen und dynamische sowie interaktive Berichtsschwerpunkte – weg von der passiven Historie und hin zu aktiven Steuerungsimpulsen. Wir empfehlen, bereits heute den Wert der z. B. durch BCBS 239 neu strukturierten Daten zu nutzen, um die richtigen Impulse abzuleiten und frühzeitig die strategische Ausrichtung im internen Reporting (etwa durch Automatisierung und Zentralisierung) vorzudenken. Durch die Einführung von BI-Dashboards, sowohl im Standard- als auch im Ad-hoc-Reporting, die Implementierung von Workflow-Tools zur Verbesserung der Kollaboration und Prozesseffizienz und die Nutzung von Data-Analytics-Tools decken wir gemeinsam mit Ihnen versteckte Erkenntnisse auf. Dabei können Sie neben der Fachexpertise auch auf unsere Umsetzungskompetenz setzen – alles aus einer Hand.

Wie gehen wir dabei vor?

KPMG bietet Banken die Möglichkeit, durch einen Quick Scan vor Ort das schlummernde Potential zur Effizienzsteigerung in der Banksteuerung aufzudecken. Unsere Experten kommen zu Ihnen und führen auf Basis von z. B. Impulsworkshops, Dokumentensichtung und gezielten Strukturinterviews eine individuelle Potentialanalyse durch. Denken wir gemeinsam einen Schritt weiter: Gern verbinden wir die Analyseergebnisse mit einem Proof of Concept für ein BI-Tool und entwickeln ein maßgeschneidertes Umsetzungskonzept für Sie. Ziel ist es, Ihnen konkrete Lösungsansätze und erste Maßnahmen aufzuzeigen, so dass Sie den richtigen Ansatzpunkt zur Realisierung von Effizienzen bekommen und der Mehrwert der getätigten Investitionen im operativen Tagesgeschäft ersichtlich wird.

Wir freuen uns darauf, das für Sie passende Angebot persönlich zu besprechen – kommen Sie auf uns zu.

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