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Neue deutsche Gründer- und Innovationsstudie von Gründerszene, KPMG und HTW Berlin

Deutsche Gründer- und Innovationsstudie 2020

„Kooperationen stärken Digitalisierung“

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Berlin, den 16.12.2020

Der Digitalisierungsstand deutscher Unternehmen steigt durch Kooperationen mit Startups. Zu diesem Ergebnis kommt die Deutsche Gründer- und Innovationsstudie (DGIS), die in Zusammenarbeit von Gründerszene, KPMG und der HTW Berlin Digitalisierungseffekte durch Unternehmenskooperationen untersuchte. Kooperationen erweitern die Kompetenzen der Mitarbeiter und tragen zur Etablierung des agilen Arbeitens, neuer Systeme, Prozesse und Software bei. Damit steigern sie den Digitalisierungsstand - insbesondere bei KMU (77 Prozent) und Corporates (67 Prozent). Die komplette Studie steht hier zum Download zur Verfügung.

Wichtigster Erfolgsfaktor für die Zusammenarbeit ist dabei sowohl für Startups (67 Prozent) als auch für KMU (73 Prozent) und Corporates (65 Prozent) das Vertrauen. Mit der voranschreitenden Digitalisierung profitieren wachstums- und zukunftsorientierte Startups von ihrem ausgeprägten Innovationsdenken und ihrer Flexibilität. Daran fehlt es vielen etablierten Unternehmen, die sich deshalb verstärkt der jungen und dynamischen Startup-Landschaft zuwenden. Während Startups in der Zusammenarbeit als Treiber der Digitalisierung fungieren, teilen KMU sowie Konzerne ihr Wissen aus langjähriger Erfahrung. Laut DGIS zeigen Kooperationen bei jungen (62 Prozent) und auch etablierten Unternehmen (KMU: 79 Prozent; Corporates: 68 Prozent) den größten positiven Effekt bei der Erweiterung des Know-hows der Mitarbeiter, während Startups (59 Prozent) von einer höheren Reichweite im Vertrieb und Marketing profitieren. 

Herausgeberin der Studie ist Gründerszene, die bekannteste Medienmarke für die deutsche Startup-Community und Teil von Business Insider Deutschland. Romanus Otte, Geschäftsführer und Chefredakteur Business Insider Deutschland: „Gründerszene berichtet täglich über Startups und die Digitalwirtschaft. Wir wollen die Szene dabei nicht nur beobachten, sondern auch aktiv begleiten und unterstützen. Die Studie gibt uns die Möglichkeit, wichtige Lehren über die Chancen einer besseren Zusammenarbeit zwischen Startups und etablierten Unternehmen zu ziehen und Erfolgsfaktoren herauszustellen.”

KPMG ist Partner der Studie. Dr. Ashkan Kalantary, Partner, M&A, Venture Services: „Im KPMG Venture Services Ecosystem beobachten wir aus erster Hand, was Kooperationen zwischen Startups, KMUs und Corporates für wirtschaftlichen Erfolg bedeuten kann. Durch unsere Aktivitäten fördern wir die Zusammenarbeit zwischen erfolgreichen Startups und etablierten Unternehmen. Wir vernetzen Gründer und Investoren und fördern damit Innovationen aus Deutschland.“

Den wissenschaftlichen Rahmen für die Studie liefert die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin. Prof. Dr. Jan Wirsam: „Kooperieren ist wichtig und erfolgreiche Kooperationen zwischen Startups, KMU und Corporates benötigen viel wechselseitiges Verständnis. Vertrauen bildet hier die Basis, um Innovationen und Digitalisierung voranzubringen.“

Über die DGIS 2020

Die erstmals 2020 durchgeführte Deutsche Gründer- und Innovationsstudie (DGIS) ist eine neukonzipierte Trendstudie, welche den Einfluss von Kooperationen auf den Digitalisierungsstand deutscher Unternehmen untersucht. Dabei wird eine Kooperation als vertraglich festgelegte und langfristig angesetzte Zusammenarbeit zwischen mindestens zwei unabhängig voneinander agierenden Unternehmen definiert.

DGIS 2020 berücksichtigt insgesamt 324 Unternehmen aufgrund ihrer vollständigen Beantwortung. Mit einem Anteil von 62 Prozent waren Startups am häufigsten vertreten, gefolgt von KMU mit 27 Prozent und Corporates mit 11 Prozent. Der Großteil der Befragten befindet sich in einer führenden Position: Startups werden überwiegend von Geschäftsführern/CEOs (56 Prozent) und Inhabern (15 Prozent), KMUs von geschäftsführenden Positionen (34 Prozent) und Inhabern (25 Prozent) repräsentiert während Corporates hauptsächlich von ihren Angestellten vertreten (50 Prozent) sind.

Hinweis: Die gesamten Studienergebnisse finden Sie in der pdf-Datei.

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