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Digitalisierung, intensiver Einsatz virtueller Kommunikations- und Kollaborationswerkzeuge sowie eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie: Aus der Sicht von Top Managerinnen hat die Coronakrise wichtigen Themen einen Schub gegeben. 

Das zeigen die Ergebnisse unserer dritten Ausgabe des Global Female Leader Outlooks, für den im Herbst 675 weibliche Führungskräfte aus 54 Nationen befragt wurden. Zwei Drittel der Frauen arbeitet schon seit über zehn Jahren in einer Führungsposition. 

"Die neue Normalität ist für uns alle unbekannt. Jetzt gilt es für Frauen, die Chancen zu nutzen und neue Themen und Technologien kennen zu lernen und zu treiben. Zum Beispiel im Bereich KI und Automatisierung. Jetzt ist aber auch die Zeit, um Unternehmen zu gründen. Wir müssen Frauen hier stärker einbinden und unterstützen”



Angelika Huber-Straßer
Bereichsvorstand Corporates, Head of Automotive, Deutschland und EMA
KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Deutsche Ergebnisse im globalen Vergleich

In die Ergebnisse flossen auch die Antworten von 46 Führungskräften aus Deutschland ein. Ihre Antworten vergleichen wir in der Studie außerdem mit den globalen Erkenntnissen. 

Der Schwerpunkt der Befragung in diesem Jahr lag auf den Auswirkungen der Covid-19-Krise auf Wirtschaft und Unternehmen. Zudem haben wir die Top Managerinnen zu den Erfolgsfaktoren in der neuen Normalität befragt.

Digitale Transformation wurde durch die Krise beschleunigt

Acht von zehn weiblichen Führungskräften meinen, dass sich die Umsetzung digitaler Transformationsprojekte in der Krise erheblich beschleunigt habe. Fast alle wollen die Möglichkeiten der digitalen Kommunikation und Zusammenarbeit im eigenen Unternehmen weiter ausbauen (96 Prozent).

Mehr Diversität aufgrund von Covid-19?

Durch das Arbeiten von Zuhause, ist es für Frauen jetzt möglich von überall und für ein breiteres Spektrum von Unternehmen oder Kunden arbeiten. Daher könnte die Krise auch ein Katalysator für die geschlechtsspezifische Vielfalt sein.