close
Share with your friends

Web-Kurs: Brexit - Was nun?

Web-Kurs

14.03.2019, 10:00 - 11:15, MEZ

Handlungsempfehlungen für Arbeitgeber aus sozialversicherungs- und einkommensteuerlicher Sicht

am 29. März 2019 endet die Mitgliedschaft des Vereinigten Königreichs in der EU. Mit dem Austritt entfallen auch die Regelungen zur Koordinierung der sozialen Sicherungssysteme. Das zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU ausgehandelte Austrittsabkommen sieht eine Übergangsregelung bis 31. Dezember 2020 vor. Weitergehende Regelungen sind im Rahmen der bisherigen Austrittsverhandlungen nicht vereinbart worden. Im Falle eines ungeordneten Austritts wird das „alte“ deutsch-britische Abkommen über Soziale Sicherheit vom 20. April 1960 wieder vollumfänglich anwendbar sein. Eine erhebliche Abweichung von den multilateralen EU-Regelungen gibt es aber im sachlichen Anwendungsbereich. Die Arbeitslosen- und Pflegeversicherung sind vom bilateralen Abkommen nicht erfasst.

Die vom Austritt betroffenen Arbeitnehmer erwarten Rechtssicherheit in der Frage ihres künftigen Versicherungsstatus und möglicher Sozialleistungsansprüche. Zu diesem Zweck hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales den Entwurf eines Übergangsgesetzes für den Bereich der sozialen Sicherheit vorgelegt. Auch das Vereinigte Königreich hat den Entwurf eines entsprechenden Übergangsgesetzes veröffentlicht. Das Ziel ist der Schutz der sozialen Rechte betroffener Personen im Falle eines „no deal Brexit“.

Das zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Großbritannien geschlossene Doppelbesteuerungsabkommen wird durch den Brexit nicht beeinflusst. Dennoch wirft der Brexit Fragen auf: Können in Deutschland lebende Steuerpflichtige weiterhin Sonderausgaben geltend machen? Besteht weiterhin die Möglichkeit der grenzüberschreitenden Zusammenveranlagung? Welchen Handlungsbedarf haben Arbeitgeber, wenn Vergünstigungen wegfallen und die Gefahr besteht, dass die Arbeitnehmermobilität zwischen Großbritannien und Deutschland eingeschränkt wird?

Das Webinar wird zusammen mit KPMG UK konzipiert, um die Auswirkungen des Brexit aus britischer und deutscher Sicht zu beleuchten. Mit dem Webinar möchten wir Arbeitgeber insbesondere darüber informieren,

  • was die genannten Übergangsregelungen konkret beinhalten, 
  • was unmittelbar vor und nach dem 29. März 2019 zu tun ist
  • welche Fristen für eine Sicherstellung des Versicherungsschutzes zu beachten sind.

Termin: Donnerstag, 14. März 2019 von 10:00 - 11:15 Uhr

Sie können sich hier online registrieren.  

 

 

Kontakte

Image-Brexit

So kontaktieren Sie uns

Agenda

Referenten

  • Jörg Bartnik, Senior Manager, Tax Services, KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf
  • Matthias Henne, Senior Manager, Tax Services, KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf 

In der Q&A-Session stehen Ihnen Experten unserer britischen KPMG-Mitgliedsfirma sowie aus angrenzenden Rechtsgebieten (z.B. Aufenthaltsrecht) zur Verfügung. 

Ihre Ansprechpartner für fachliche Fragen

Einkommensteuer: Jörg Bartnik, Tax Services, KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, 0211/475-8056, mbartnik@kpmg.com

Sozialversicherung: Matthias Henne, Senior Manager, Tax Services, KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, 0211/475-7392, mhenne@kpmg.com

Ihre Ansprechpartnerin für organisatorische Fragen

Angela Heinrich, KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin, T 030 2068-1510, aheinrich@kpmg.com

Anmeldebedingungen

Bitte registrieren Sie sich bis eine Woche vor der Veranstaltung online hier.

Zwei Tage vor der Veranstaltung erhalten Sie eine Anmeldebestätigung mit den Zugangsdaten per E-Mail.

Teilnahmegebühr

DieTeilnahme ist kostenfrei.

Veranstalter

KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

 
 
Veranstaltungsprogramm