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Hendrik Koch

Partner, Audit, Standortleiter Bielefeld

KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Ich bin für KPMG im Bereich Wirtschaftsprüfung seit 2002 nach Abschluss meines Studiums der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Witten/Herdecke tätig. Mein Schwerpunkt liegt in der Prüfung und prozessorientieren Beratung national und international agierender Familienunternehmen nach HGB und IFRS. Darüber hinaus umfasst meine Erfahrung die Prüfung von Tochtergesellschaften internationaler Konzerne sowie von Private-Equity-Gesellschaften in den Branchen Industrie, Handel und Logistik.

Als Standortleiter der Niederlassung Bielefeld liegt mein regionaler Schwerpunkt im nördlichen Westfalen mit den Regionen Ostwestfalen-Lippe und Münsterland. Im Münsterland bin ich in ländlicher Umgebung aufgewachsen und nach diversen Stationen im In- und Ausland heute wieder heimisch.
 

Was verbindet Sie mit der Region Westfalen, speziell mit Ostwestfalen und dem Münsterland?

Ich bin der Region Westfalen immer treu geblieben: Aufgewachsen bin ich im Münsterland, ländlich auf einem Bauernhof. Und obwohl ich dreizehn Jahre bei KPMG in Düsseldorf gearbeitet habe, habe ich Westfalen nie wirklich verlassen und die meisten meiner Wochenenden weiterhin dort verbracht. Nun arbeite ich seit drei Jahren im ostwestfälischen Bielefeld.
 

Was schätzen Sie an der Region, was macht Westfalen für Sie besonders?

Es ist eine spezielle Art der Verbindlichkeit, die hier herrscht; man steht zu dem, was man sagt. Das ist sicherlich gerade auch in der Beratung und Prüfung ein ganz wichtiger Faktor. Diese Verbindlichkeit paart sich mit einer gewissen Bodenständigkeit; das Abgehobene liegt den Westfalen nicht unbedingt. Als jemand der lange im Rheinland gearbeitet hat, muss ich heute über einen Spruch schmunzeln, der mir mehrmals begegnet ist: „Der Westfale hält, was der Rheinländer verspricht.“ Auch, wenn das natürlich humorvoll gemeint ist, so fasst es doch die Besonderheit der Westfalen ganz gut zusammen.
 

Was macht die Region fachlich für Sie interessant?

Es sind drei Dinge, die die Region für mich besonders spannend machen:

Erstens ist Ostwestfalen eine Region der größeren Familienunternehmen, viele davon sogenannte Hidden Champions: Die Firmen sind vielleicht nicht unbedingt jedem ein Begriff, aber in ihrer Branche gehören sie zu den Weltmarktführern. Dies sind teilweise auch familiengeprägte Unternehmen mit Kapitalmarktorientierung, die sich durchaus auf MDAX-Niveau bewegen. Ich glaube, es gibt nur wenige Regionen in Deutschland, die eine so hohe Dichte an Hidden Champions aufweisen.

Zweitens gibt es in der Region sehr viele wissenschaftlichen Einrichtungen, wie die Universitäten und Fachhochschulen in Münster, Bielefeld und Paderborn mit insgesamt mehr als 100.000 Studenten. Und zu guter Letzt ist auch das Gesundheitswesen hier sehr stark vertreten. Wir haben beispielsweise die Uniklinik in Münster und demnächst auch in Bielefeld sowie die Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel als einen der größten Arbeitgeber der Region.  
 

Für welches fachliche Thema stehen Sie und welche Relevanz hat das für die Unternehmen der Region?

Groß geworden bin ich in der klassischen Wirtschaftsprüfung. Ich habe in der Vergangenheit nicht nur unterschiedlichste Branchen, sondern auch Unternehmen aller Größen begleitet – von kleinen Familienunternehmen bis hin zu großen, kapitalmarktorientierten, weltweit agierenden Konzernen, die gemäß IFRS bilanzieren. Dies ist auch immer noch mein Kerngeschäft. Gleichzeitig habe ich mein Portfolio in den letzten Jahren in Richtung IKS-Prozessberatung erweitert. Ich war bei KPMG drei Jahre lang in der Forensik tätig und dort auf Betrugsprävention und IKS-Optimierung spezialisiert.
 

Welche Zielgruppe sprechen Sie an?

Alle Unternehmen und öffentliche Einrichtungen, die eine professionelle und qualitativ hochwertige Beratung wünschen.
 

Vor welchen Herausforderungen stehen die Unternehmen und wie kann KPMG sie unterstützen?

Ich sehe vor allen Dingen zwei Aufgaben, denen sich die Unternehmen hier in der Region annehmen sollten. Das ist erstens die Internationalisierung, als nächster logischer Schritt nach der Globalisierung. Hier geht es um die Integration der Unternehmen im internationalen Bereich, beispielweise bei den Themen Verrechnungspreise und Reporting-Strukturen. Und das zweite große Thema ist natürlich die Digitalisierung. Die umfasst nicht mehr länger nur den Produktionsbereich, sondern auch zunehmend das Finanz- und Rechnungswesen.

KPMG ist hier der ideale Partner. Das Thema Internationalität können wir in der vollen Breite bespielen, von der klassischen Prüfung bis zur steuerlichen oder betriebswirtschaftlichen Beratung. Und auch bei der digitalen Transformation unterstützen wir. Allein in der Abschlussprüfung spiegeln wir ja den digitalen Ansatz wider, indem wir digital prüfen und Datenanalysen durchführen.
 

Welche weiteren spannenden Entwicklungen beobachten Sie in der Region und bei den Unternehmen?

Aktuell erleben wir in Ostwestfalen und im Münsterland ein starkes Aufleben der Start-up-Szene. Wie hieß es mal kürzlich in einem Medienbericht: „Berlin ist tot, es lebe Bielefeld.“ Das hat extrem für Furore gesorgt (lacht). Hier werden eben sehr viele Start-ups gefördert und etliche etablierte Unternehmen engagieren sich mittlerweile in diesem Bereich oder gründen gar eigene Venture-Gesellschaften. Diese Entwicklung ist sehr spannend zu beobachten.
 

Warum ist KPMG für die Unternehmen Ihrer Region die Clear Choice?

KPMG bietet die richtige Mischung aus professioneller, qualitativ hochwertiger und internationaler Beratung gepaart mit einer gesunden Portion Pragmatismus und Bodenständigkeit. 

Hendrik Koch

Ausbildung und Qualifikationen

  • Wirtschaftsprüfer

  • Steuerberater

  • Diplom-Ökonom

  • Ausbildung zum Landwirt

Weitere berufliche Funktionen

  • Lehrveranstaltungen an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und der Freien Universität Berlin

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