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Klaus-Peter Beyer

Director, Audit, Head of Public Sector, Energy and Healthcare, Region Hannover-Bielefeld

KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

„Ich werde jedes Jahr zufriedener.“

Klaus-Peter Beyer ist seit 30 Jahren bei KPMG. Nach dem Studium hätte er auch am Standort Frankfurt anfangen können, aber sein Bauchgefühl entschied für Hannover. Was er an der Region schätzt und warum er in der Betreuung von Non-Profit-Organisationen seine berufliche Leidenschaft gefunden hat, erzählt er im Interview.   

 

Herr Beyer, was verbindet Sie mit Hannover und Niedersachsen?

Ich bin gebürtiger Niedersachse aus Nienburg an der Weser. Zum Studium bin ich nach Paderborn gegangen, danach aber gern wieder zurückgekommen, weil ich das Land und die Menschen hier mag. Als sturmfest und erdverwachsen werden die Niedersachsen oft bezeichnet – ich finde, das trifft es sehr gut.

 

Was schätzen Sie an der Region? 

Niedersachsen hat landschaftlich sehr viel zu bieten: von der Nordsee über das flache Land bis hin zu den Bergen im Harz. Hannover wird immer gern als etwas provinziell belächelt, aber das stimmt nicht. Hannover ist die Stadt der Weltausstellung, wir haben das weltweit größte Messegelände und eine interessante Kultur- und Wissenschaftsszene. Was ich an den Menschen hier am meisten schätze, ist ihre Verlässlichkeit.

 

Was macht die Region fachlich für Sie interessant?

1994 habe ich das Angebot bekommen, den Bereich Öffentlicher Sektor und Non-Profit-Unternehmen verantwortlich zu leiten. Damit ist für mich ein beruflicher Traum wahr geworden. Die Menschen, mit denen ich zu tun habe, motivieren mich, jeden Tag das Beste zu geben. Die Bandbreite der Institutionen und Organisationen, die ich betreue, ist sehr groß – von Hochschule bis zum Stadtwerk – und daher sind auch die Fragestellungen und Themen, mit denen ich mich beschäftige, sehr vielfältig. Ich bin bereits seit 30 Jahren bei KPMG und jedes Jahr werde ich zufriedener.

 

Welche Zielgruppe sprechen Sie an? 

Meine Zielgruppe sind Einrichtungen und Organisationen des öffentlichen Sektors wie Hochschulen, Stadtwerke, spendensammelnde Organisationen, Handwerks- und Industrie- und Handelskammern, Hilfswerke und Stiftungen.

 

Für welches fachliche Thema stehen Sie und welche Relevanz hat das für die Unternehmen der Region?

Meine Expertise liegt in der Prüfung und rechnungslegungsnahen Beratung von Non-Profit-Organisationen. Ich unterstütze diese Einrichtungen bei der Weiterentwicklung ihres internen und externen Rechnungswesens. Für viele Organisationen habe ich Rechnungslegungsstandards entwickelt, um ihnen pragmatische Lösungsansätze anbieten zu können. Außerdem gehören Konzeption und Umsetzung der EU-Trennungsrechnung für Forschungseinrichtungen und Mittelverwendungsprüfungen wie USAID Audits für Humanitäre Organisationen zu meinen Dienstleistungen.

 

Vor welchen Herausforderungen stehen die Unternehmen und wie kann KPMG sie unterstützen?

Herausforderungen gibt es im öffentlichen Sektor tagtäglich und dadurch reichlich Handlungsbedarf. Die öffentliche Verwaltung beispielsweise hat vor dem Hintergrund des demografischen Wandels immer größere Schwierigkeiten, geeignete Mitarbeiter zu bekommen. Sie muss zu einer auf Zielerreichung und Wirksamkeit ausgerichteten Haushaltbewirtschaftung hinkommen – mit den Möglichkeiten der Digitalisierung.

Für die Hochschulen ist der Aufwand für die Beantragung von Fördermitteln und deren Abrechnung immens. Das muss einerseits auf einen vernünftigen Umfang begrenzt werden, muss aber zugleich förderrechtlichen und wissenschaftlichen Gesichtspunkten genügen.

Wir haben einen Wandel zu mehr Verbundprojekten: Eine Forschungseinrichtung kooperiert beispielsweise mit mehreren Universitäten. Da können wir zum Beispiel mit der Einführung eines ganzheitlichen Vertragsmanagements unterstützen.

Auch die Geschäftsmodelle der Stadtwerke werden sich ändern. Immer mehr Wettbewerber drängen auf den Markt und verkaufen Strom – da müssen die Stadtwerke sich neu positionieren. Auch da kommt wieder die Digitalisierung ins Spiel, bei der wir natürlich auch unterstützen.  

Meine Kollegen von Consulting setzen Digitalisierungsprojekte um und ich bin derjenige, der übersetzen kann zwischen beiden Seiten, weil ich als Wirtschaftsprüfer nah dran bin an den Organisationen und mit deren spezifischen Fragestellungen vertraut.

 

Warum ist KPMG für die Unternehmen Ihrer Region die Clear Choice?

Bei uns arbeiten Menschen, die mit Begeisterung die ihnen gestellten Aufgaben lösen und pragmatische Lösungen für komplexe Herausforderungen finden. Wir sind verlässlich. Die Mandanten, die uns kennen, wissen das und sind uns treu. Und die, die uns noch nicht kennen, wollen wir noch für uns begeistern.

Klaus-Peter Beyer

Ausbildung und Qualifikationen

  • Diplom-Kaufmann

  • Steuerberater

  • Wirtschaftsprüfer

Weitere berufliche Funktionen

  • Mitglied der Prüfungskommission der Wirtschaftsprüferkammer

  • Dozent an der HSW Hochschule Weserbergland

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