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Der Bank- bzw. Insurance Analyzer wurde zum SAP S/4HANA for Financial Products Subledger (FPSL) weiterentwickelt, womit SAP nicht nur die Accounting-Funktionen für Banken auf die S/4HANA-Plattform gebracht hat, sondern zum ersten Mal auch die Versicherungsbranche mit einem versicherungstechnischen Nebenbuch beliefert, dass derzeit in der Einführung des IFRS 17-Standards weitreichende internationale Akzeptanz findet. Seit seiner Einführung wird FPSL von SAP laufend stärker mit dem S/4HANA-Finance-Hauptbuch integriert und dient damit nicht nur der buchhalterischen Abbildung des Kerngeschäftes von Banken und Versicherungen, sondern fördert die Integration aller Finanzinformationen auf einer einheitlichen Technologieplattform.

Der FPSL im Bankenkontext

Für Banken, die bereits heute den Bank Analyzer inkl. Accounting for Financial Instruments (AFI) nutzen, stellt FPSL den konsequenten Nachfolger auf der SAP-S/4HANA-Plattform dar und die Implementierung ist mehr als nur ein reines Upgrade. Sie geht mit zahlreichen Optimierungen, der Reduktion auf Kernfunktionalitäten sowie weiterer Standardisierung und Harmonisierung einher. Dies erfordert eine strukturierte Vorbereitung in der Planungsphase und eine konsequente Durchführung während der Implementierung.

Chancen für Versicherer durch FPSL

Für Versicherer erschließen sich durch das neue Angebot Möglichkeiten auf Standardsoftware zu setzen. Die Einführung eines versicherungstechnischen Nebenbuches, meist getrieben durch IFRS 17, bedeutet nicht lediglich die Einführung eines weiteren Systems, sondern ist eine echte Chance zur Harmonisierung der Datenhaltung von Aktuariat und Accounting. Dies ermöglicht eine aufschlussreiche und konsistente Darstellung der Bilanz, unabhängig von der Rechnungslegungsgrundlage oder der Sparte, sei es im Bereich „Leben“ oder im Bereich „Nicht-Leben“. Dabei kann vielfach auf das bisher erreichte aufgesetzt und eine Vereinheitlichung der Datenhaltung und der Berichterstattung konsequent vorangetrieben werden.

Unser Know-how im Bereich FPSL

KPMG verfügt über ein hohes Maß an Erfahrung zur Einführung des FPSL sowie seinen Vorgängern sowohl bei Banken als auch bei Versicherungen. Wir verwenden ein praxiserprobtes Einführungsmodell, das Projektlaufzeiten und -kosten im Vergleich zur klassischen Einführungsmethodik reduziert, sowie Abweichungen zum SAP-Standard minimiert. Damit wird eine Optimierung der Betriebskosten erreicht. Wir kennen den Business Content und die Standardmethoden des FPSL sowie deren Reifegrad. Entsprechend können wir mit unserer Expertise die notwendigen Anpassungen identifizieren, konzipieren und umsetzen.

Durch Begleitung der ersten FPSL-Einführung am deutschen Bankenmarkt haben wir besonders tiefe Kenntnisse über die Erfolgsfaktoren und den derzeitigen Entwicklungsstand von FPSL für Banken.

Wir bieten Ihnen FPSL-spezifische Demo-Cases aus unserem SAP-Praxis-Lab, beispielsweise zur Veranschaulichung des neuen Zusammenspiels zwischen FPSL und dem Hauptbuch. In weiter ausgereiftem Planungsprozess unterstützen wir Sie im Design der Ziel-Architektur. Dabei kümmern wir uns um die Verortung von Funktionen und Methoden. Im Rahmen von FPSL-Vorstudien führen wir Gap-Analysen zur Identifikation von Customizingbedarf zusätzlich zum Business Content durch und berücksichtigen die Buchungslogik für Kredit- und Handelsgeschäft und übergreifende Nebenbuchfunktionen, wie zum Beispiel Impairment und Hedge Accounting. Während der Implementierung schließen wir fachliche Lücken in der technischen Implementierung.

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