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Die kirchlichen Aktivitäten sind vielfältig und finden regional an unterschiedlichen Orten statt  - Gottesdienste, Kindertagesstätten, Pflege und vieles mehr. Hinter jeder kirchlichen Aktivität steht ein kirchlicher Rechtsträger. Das kann eine Kirchengemeinde sein, ein kirchlicher Verein, eine kirchliche Stiftung oder eine sonstige gemeinnützige Organisation. Häufig kooperieren diese miteinander. 

So wird beispielsweise das Angebot „Essen auf Rädern“ zum Teil von der katholischen und evangelischen Kirchengemeinde gemeinsam erbracht. Auch werden die Verwaltungen von kirchlichen Jugendverbänden im Bereich IT, Abrechnung und Buchhaltung oft von einem Bistum oder einer Landeskirche unterstützt.

Kooperation mit Hindernissen

Bei einer Zusammenarbeit von kirchlichen Rechtsträgern  - egal, ob innerkirchlich, ökumenisch oder anderer Art  - kann unter Umständen ein neuer Rechtsträger entstehen. Je nach Ausgestaltung können dies eine Gesellschaft, eine Gemeinschaft oder ein Verein sein. Das hat Folgen. Denn für die Kooperation ergeben sich vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten, aber auch Pflichten, unter anderem in den Bereichen Recht, Steuern, Sozialversicherung und Arbeitsrecht. Und auch ungewünschte Wirkungen können damit einhergehen, beispielsweise die unbegrenzte Haftung der kooperierenden Rechtsträger in einer Gesellschaft des bürgerlichen Rechts (GbR). 

Beim 3. Webcast Live „Kirche und Finanzen“ wurde diese facettenreiche Thematik von unseren Expertinnen und Experten genauer unter die Lupe genommen. 140 Teilnehmende folgten ihren Ausführungen zu Kooperationsformen und der bestmöglichen steuerlichen Gestaltung. Außerdem wurden im Vorfeld eingesandte und während der Veranstaltung aufgekommene Fragen beantwortet. 

Insgesamt zeichnete sich auch dieser Webcast Live wieder durch eine rege Diskussion des Fachpublikums aus. Am Ende stand fest: „Auch wenn es vielfältige Herausforderungen bei der Ausgestaltung von Kooperationen gibt, sind diese für Kirchen unverzichtbar, um ihren geistlichen und gesellschaftlichen Aufgaben gerecht zu werden“, fasste KPMG-Experte Thorsten Helm zusammen.

Im 4. KPMG-Webcast Live "Kirche und Finanzen" zum Thema „Kooperationen bei kirchlichen Aktivitäten - Strategische und organisatorische Aspekte“ werden viele praktische Fragen bei der Konzeption und der Implementierung von Kooperationen beleuchtet:

  1. Was ist der Wesenskern einer Kooperation?
  2. Was sind die Gründe und Motive für eine Kooperation?
  3. Wie eng ist die Beziehung bei einer Kooperation? Wie unterscheiden sich diese Formen der Kooperation?
  4. Welche Schwierigkeiten gibt es bei der Einrichtung einer Kooperation? Wie können diese Schwierigkeiten überwunden werden?
  5. Was wird in eine Kooperation eingebracht?
  6. Was eignet sich für eine Kooperation, was eignet sich weniger für eine Kooperation?
  7. Wie wird eine Kooperation gesteuert? Wovon ist dies abhängig?
  8. Welche rechtlichen Themen sind zu beachten?
  9. Worauf ist bei der Rechnungslegung in der Kooperation zu achten? Wie ist die Kooperation bei den Kooperationspartner abzubilden?

Diese und weitere Fragen diskutieren und beantworten wir in unserem Webcast Live, zu dem wir Sie herzlich einladen.

Referenten:

  • Gabriele Frey-Grimberg, Leitung Abteilung „Recht und Stiftungszweck“, Evangelische Stiftung Pflege Schönau
  • Dr. Thorsten Helm, RA, StB, WP, Partner, Tax, KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim
  • Reiner Klinz, WP, StB, Direktor, Consulting, KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München
  • Michèle Lamy, Managerin, Consulting, KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt
  • Pier Stefano Sailer, WP, StB, CPA, Partner, Consulting, KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main

Die Teilnahme ist kostenfrei. Interessenten können sich hier online bei registrieren.