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Hohe Rechtssicherheit, passable Unternehmensfreiheit, ein großer Binnenmarkt bei gewahrter Standortvielfalt sind nur einige von vielen Qualitäten dieser Wirtschaftsregion.

Europa wächst weiter zusammen. Auch wenn der mediale Eindruck manchmal ein anderer ist. Wirtschaftlich waren die europäischen Staaten noch nie so eng verflochten und die intraeuropäische Mobilität noch nie so umfangreich wie heute.

Das aktuell zu beobachtende De-Coupling zwischen China und den USA sowie zunehmende Abschottungstendenzen wichtiger Auslandsmärkte stellen die EU-27 Staaten mit Ihren rund 450 Millionen Konsumenten und über einem Bruttosozialprodukt von 13 Billionen Euro vor sehr große Herausforderungen. Zusätzlich bremsen steigende Rohstoffpreise und die wieder aufflammende Pandemie. Die russische Invasion in der Ukraine und die darauffolgenden Sanktionen der westlichen Welt stellen einen weiteren Faktor der Unsicherheit dar.

Doch der internationale Stellenwert und die Souveränität der Wirtschaftsgemeinschaft wächst. Während die wirtschaftspolitischen Parameter Stück für Stück weiter harmonisiert werden, bleiben dennoch zahlreiche Unterschiede, die jeden Markt aufgrund seiner kulturellen und rechtlichen Aspekte einzigartig machen. Gelegentlich ist der bürokratische Aufwand größer als nötig, doch können Unternehmen in nur wenigen Regionen der Welt so frei und gleichzeitig rechtssicher agieren wie in Europa. 

Deutschland mit seinen über 80 Millionen Einwohnern stellt mit Abstand die größte Volkswirtschaft Europas dar und das Land gilt nach wie vor als eine der internationalsten Volkswirtschaften der Welt. Die Exporte belaufen sich auf etwa 50 % des jährlichen Bruttoinlandsprodukts und machen Deutschland damit zu einer der drei größten Handelsnationen der Welt. Den Titel des weltgrößten Exporteurs beansprucht China im Jahr 2020 für sich (2,5 Billionen US-Dollar), gefolgt mit großem Abstand von den USA mit Exporten im Wert von etwa 1,6 Billionen US-Dollar. Die deutschen Exporte beliefen ich auf ca. 1,5 Billionen US-Dollar. Allein im Juni 2021 exportierte Deutschland Waren im Wert von 118,7 Milliarden Euro und importierte Waren im Wert von 102,4 Milliarden Euro. Während die Exporte im Juni fast wieder das Niveau von vor der Coronavirus-Pandemie erreicht haben, verzeichneten sie im Vergleich zum Juni 2020 ein kräftiges Wachstum von 23,6 %; die Importe stiegen entsprechend um 27,0 %.

Wir geleiten Sie durch diese vielfältige Investitionslandschaft, finden zahlreiche Chancen für Sie und haben ein Auge auf die versteckten Risiken.

In unserer Studie, dem German British Business Outlook 2021, und unserer Umfrage zum Brexit, dem Survey: The grave consequences of Brexit, haben wir die Auswirkungen des Austritts Großbritanniens aus der EU analysiert und geben Handlungsempfehlungen für betroffene Unternehmen. Ein zentrales Ergebnis ist, dass mehr als die Hälfte der von uns befragten Unternehmen aufgrund des Brexit mit einem Umsatzrückgang rechnen. Zurückzuführen ist diese Erwartung auf die Verwaltungskosten, höhere Logistikkosten und die steigenden Zollkosten.