Im Schloss steckender Autoschlüssel

Autoindustrie: Turbulente Zeiten nutzen

Autoindustrie: Turbulente Zeiten nutzen

Autoindustrie: Turbulente Zeiten nutzen

Dieter Becker | Partner,

Keyfacts

  • Zwei Rezessionswellen erfassen die Weltwirtschaft. Die Ungleichzeitigkeit zwischen Nachfrage- und Angebotsrückgang sollten mit Wave-Management-Modellen abgebildet werden.

  • Die Corona-Krise wird die Nachfrage fundamental verändern und voraussichtlich in eine tiefe systematische Rezession führen.

  • Die Mobilität nach Corona wird sich wandeln und den Wert der zurückgelegten Strecke in den Mittelpunkt rücken.

  • Die CO2-Ziele dürften auf den Prüfstand kommen und die E-Mobilität auf einzelne Anwendungsgebiete beschränken, solange sie nicht massiv subventioniert wird.

Plötzlich wird aus dem Buzzword Disruption Realität: stillgelegte Fabriken, unterbrochene Lieferketten, geschlossene Autohäuser. Während die Sicherheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oberste Priorität besitzt, stehen Manager zugleich vor der gewaltigen Aufgabe, ihre Automobilunternehmen durch die Folgen der Corona-Krise zu steuern.

In Wellen planen

Das Virus gibt dabei die Geschwindigkeit vor – und verursacht Rezessionswellen, mit denen die Autoindustrie umgehen muss. In seinem englischsprachigen Blog „Plan in waves“ erklärt unser Head of Automotive, Dieter Becker, mit welchen Auslastungen zu rechnen ist und warum ausgeklügelte Wave-Management-Modelle notwendig sind.

Nachfrageveränderungen begegnen

Insbesondere die Nachfrage verändert sich durch die Corona-Krise und das durchaus auch strukturell. Wie Automobilunternehmen darauf reagieren sollten, beschreibt Dieter Becker im zweiten Teil „Succeding in turbulent times“. Er skizziert zudem, welche Chancen sich den Herstellern bieten und warum Liquidität dafür entscheidend ist.