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«Ich bin fest überzeugt davon, dass der Aufbau enger Beziehungen zu Kunden entscheidend für die Vertrauensbildung ist.»

Interview mit Hélène Béguin

Die neu gewählte KPMG Verwaltungsratspräsidentin Hélène Béguin zieht im Interview Bilanz über die ersten 90 Tage im Amt und erklärt, welchen Beitrag sie in ihrer neuen Rolle leisten will.

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Hélène Béguin

Hélène Béguin, Präsidentin des Verwaltungsrats, KPMG Schweiz

Sie sind nun seit 90 Tagen als Präsidentin des Verwaltungsrats im Amt. Welche Herausforderungen mussten Sie in dieser Zeit schon meistern?

Ich würde nicht von Herausforderungen sprechen. Wir haben zwei neue Mitglieder im Verwaltungsrat. Sie ins Boot zu holen – also onboarden – und in die neue Rolle einzuführen, war für uns eine Priorität. Wir sind der Ansicht, dass der Erfolg eines neuen Verwaltungsrats unmittelbar von der Qualität des Onboarding- und Einarbeitungsprozesses sowie von der Formulierung der wichtigsten Themen abhängt. Dies betonen wir auch während der Onboarding-Veranstaltungen, die wir im Rahmen unseres Board Leadership Circle anbieten. Weiter haben wir uns ausführlich mit den Pflichten und Aufgaben des Verwaltungsrats von KPMG auseinandergesetzt und gemeinsam das Organisationsreglement geprüft –
und natürlich die Themen auf der Agenda für 2021 definiert. Damit sind sich nun alle über die wichtigen Aspekte im Klaren. Auch mit unserem CEO habe ich mehrere Gespräche geführt, um die Einzelheiten unserer Zusammenarbeit zu klären. Unsere erste Verwaltungsratssitzung hat im Januar stattgefunden.

Fühlten Sie sich auf Ihr Amt als Präsidentin des Verwaltungsrats gut vorbereitet?

Ja, ich fühlte mich bereit dafür, diese neue Position zu übernehmen. Ich bin schon seit vielen Jahren Mitglied des Verwaltungsrats. Für mich ist dieser neue Schritt eine grossartige Gelegenheit, gemeinsam mit den übrigen Verwaltungsratsmitgliedern und anderen Kolleginnen und Kollegen zur Weiterentwicklung unseres Unternehmens beizutragen. Ich möchte mich so schnell wie möglich in meine neue Position einfinden, eine wirklich gute Botschafterin für KPMG in der Schweiz sein und auch in Zukunft enge, wertvolle Arbeitsbeziehungen mit meinen Kollegen im Verwaltungsrat, unserem CEO und allen Partnern entwickeln und pflegen.

Sie können auf eine langjährige Tätigkeit als Wirtschaftsprüferin zurückblicken. Wie überzeugen Sie Ihre Kunden davon, dass KPMG die richtige Partnerin für sie ist?

Ich bin fest überzeugt davon, dass der Aufbau enger Beziehungen zu Kunden entscheidend für die Vertrauensbildung ist. Darüber hinaus müssen wir Mehrwert schaffen und unsere Arbeit muss relevant sein. Deswegen legen wir Wert auf äusserste Qualität bei allem, was wir tun, und bieten unseren Kunden fortlaufend Innovationen, aber auch Unterstützung. Auf diese Ziele arbeite ich schon seit vielen Jahren mit meinen Teams und Kunden hin.

Wie hat sich Technologie auf das Geschäftsmodell von KPMG ausgewirkt?

Technologie hat die Art und Weise, in der wir arbeiten und unsere Dienstleistungen erbringen, massgeblich verändert. Das gilt nicht nur für unsere Arbeit als Wirtschaftsprüfer, sondern auch für alle anderen Bereiche. Ohne die Technologie und die Tools, die wir im Laufe der vergangenen Jahre entwickelt haben, wären wir in diesem schwierigen Umfeld, in dem wir uns derzeit befinden, nicht in der Lage, unsere Dienstleistungen zu erbringen. Mich hat erstaunt, wie schnell wir uns als Unternehmen, ebenso wie unsere Mitarbeitenden, an diese Situation gewöhnt haben. So beinhalten alle unsere Angebote starke technologische Elemente in sämtlichen Aspekten – von der Methodik bis hin zu Kommunikationsmitteln und Datennutzung. Wir nutzen jede Gelegenheit, um Kunden in unser digitales Universum zu integrieren. In der digitalen Hightech-Umgebung unseres neuen Insights Center in Zürich können unsere Kunden mit Hilfe unserer internen Experten direkt mit ihren Daten interagieren und ihre Herausforderungen unter einem ganz neuen Blickwinkel betrachten.

Worin besteht die Stärke von KPMG?

In unseren Mitarbeitenden: Sie sind mit Leidenschaft und Inspiration bei der Sache und geben ihr Bestes, um unseren Kunden jeweils die bestmöglichen Dienstleistungen und Lösungen anzubieten. Sie wollen mit unserem innovativen Produktportfolio und geeigneter Technologie Mehrwert schaffen und stehen voll hinter unseren Werten und unserer Kultur.

Wer hat Sie während Ihrer bisherigen Laufbahn besonders inspiriert?

Wie Sie sich vorstellen können, habe ich mich in den über 30 Jahren, in denen ich schon für dieses Unternehmen arbeite, von vielen verschiedenen Kollegen und Kunden inspirieren lassen. Ich habe mich immer unterstützt und ermutigt gefühlt, noch einen Schritt weiterzugehen. Dank ihrer Unterstützung habe ich mir meine eigenen ambitionierten Ziele festgelegt und mich im Laufe der Zeit als Person weiterentwickelt.

Für welchen Ihrer Beiträge als Präsidentin des Verwaltungsrats von KPMG möchten Sie in Erinnerung bleiben?

Viele werden sich sicher daran erinnern, dass mit mir zum ersten Mal eine Frau in diese Position bei KPMG Schweiz gewählt wurde. Hoffentlich wird man aber auch denken, dass ich dazu beigetragen habe, KPMG zu einer starken Partnerin für unsere Kunden und zu einer grossartigen Arbeitgeberin für heutige und künftige Generationen zu machen. Ausserdem hoffe ich, dass ich viele Frauen dazu inspiriere, sich bei KPMG weiterzuentwickeln.

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