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Das Ende des LIBOR

Das Ende des LIBOR

Die Abkehr vom LIBOR ist eine der bedeutendsten Entwicklungen an den Finanzmärkten. Haben Sie die Folgen für Ihr Unternehmen eruiert?

Haben Sie die Folgen für Ihr Unternehmen eruiert?

Der LIBOR-Skandal im Jahr 2011 rückten die LIBOR-Referenzzinse in den Mittelpunkt. Weitere Diskussionen rund um die Verlässlichkeit des LIBOR als Referenzzins sind entstanden, da das Volumen der unbesicherten Interbanken-Finanzierungsmärkte in der Folge der Finanzkrise weiter rapide zurück ging und dadurch deutlich weniger Transaktionen den (L)IBOR-Einreichungen zugrunde lagen. Das Financial Stability Board schätzt, dass mehr als 370 Billionen US-Dollar an Kontrakten IBOR als Referenzzinssatz verwendet haben.

Da die LIBOR-Referenzzinssätze in einer breiten Palette von Kreditprodukten und Derivaten eingebettet sind, ist die Abschaffung vom LIBOR eine der tiefgreifendsten Entwicklungen an den Finanzmärkten. Die Schweizer Unternehmen müssen daher rechtzeitig planen, wie sie sich an diese Umstellung anpassen werden. Dabei gibt es branchenübergreifende Probleme zu lösen, wie zum Beispiel die Schaffung von Liquidität und einer Laufzeitstruktur für die neuen Referenzsätze oder Fallback-Ansätzen für (ISDA-)Derivatekontrakte. Daneben müssen die einzelnen Unternehmen selbst die Auswirkungen auf ihre Wertschöpfungskette beleuchten und entsprechende Anpassungen rechtzeitig vornehmen.
 

Haben Sie die Auswirkungen auf Ihr Unternehmen bereits analysiert?

  • Welche Geschäftsbereiche, Prozesse und Produkte sind betroffen?
  • Welche Auswirkungen hat dies auf Ihre Treasury-Funktion? Wie muss sich Ihr Asset & Liability Management ändern?
  • Wie müssen Ihre Bewertungs- und Risikomethoden angepasst werden?
  • Was sind mögliche Fallback-Klauseln in den Verträgen, um Rechtsrisiken zu minimieren? 
  • Welche Auswirkungen hat die Reform auf die Bilanzierung (u. a. Hedge Accounting)?
     

Die Sensibilisierung der wichtigsten Interessengruppen in Ihrem Unternehmen ist der erste Schritt, gefolgt von der Durchführung einer ersten Folgenabschätzung. Basierend darauf sollte ein LIBOR-Transitionsplan ausgearbeitet werden.

Erhalten Sie hier Einblicke, wie sich Ihr Unternehmen auf die Abschaffung des LIBOR vorbereiten kann und registrieren Sie sich unten für einen individuellen Sensibilisierungsworkshop und eine Folgenabschätzung. Lernen Sie unser Vorgehen kennen, um den Übergang zu neuen risikofreien Referenzzinsen zu bewerkstelligen. 
 

Ansprechpartner

Matthias Degen, Partner, Financial Services

Martin Thomas, Director, Head of Finance- and Treasury Management
 

Weitere Informationen

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ECB working group

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