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KPMG wächst weiter

Medienmitteilung: KPMG wächst weiter

Die digitale Transformation der Schweizer Unternehmen, anhaltend tiefe Zinsen und hohe Ungewissheit im Bereich der Regulierung und Handelspolitik haben das jüngste Geschäftsjahr von KPMG stark geprägt. Dabei konnte KPMG den Umsatz weiter steigern: Der Nettoumsatz erhöhte sich insgesamt auf CHF 455,3 Mio. (+1,5%), der Bruttoumsatz lag bei CHF 606,4 Mio. (+0,6%). Die Sparte Audit erwirtschaftete netto CHF 259,3 Mio. (+1,9%), die Sparte Tax & Legal CHF 132,8 Mio. (+2,8%) und die Sparte Advisory CHF 63,2 Mio. (-2,7%). Im gleichen Zeitraum hat KPMG weitere wichtige Investitionen getätigt und Innovationen auf verschiedenen Ebenen forciert.

Medienkontakt

Dominik Weber

Leiter Media Relations

KPMG Schweiz

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KPMG Schweiz hat im zurückliegenden Geschäftsjahr per 30. September 2019 erneut ein sehr gutes Ergebnis erwirtschaftet und einen neuen Höchstwert erzielt: Der Nettoumsatz stieg auf CHF 455,3 Mio. (+1,5%). Der Bruttoumsatz lag bei CHF 606,4 Mio. (+0,6%).

Digitale Transformation und Reformstau

Die Disruption der Wirtschaft, in deren Kern der Umgang mit den Chancen und Risiken der Digitalisierung steht, ist weiterhin der wichtigste Treiber für KPMG: Sie betrifft sämtliche Geschäftsbereiche und erfordert hohe Investitionen in Technologie, Personal und Infrastrukturen. Sie eröffnet aber auch völlig neue Perspektiven, und zwar sowohl im Prüfungs- wie im Beratungsgeschäft: sei es zur umfassenden Analyse und Nutzung von Kundendaten, zur Automatisierung von Standardabläufen oder zur Entwicklung innovativer Prozessoptimierungs-Plattformen. Eine anhaltend starke Wirkung geht von den historisch tiefen Zinsen aus, die viele Fusionen und Akquisitionen begünstigen, aber auch das Risiko zunehmender Verschuldungen mit sich bringen. Wachstumshemmend sind ungelöste Reformvorhaben in zentralen Politikbereichen wie Altersvorsorge, Gesundheit, Energie, Arbeitsrecht, Digitalisierung und Marktzugänge. Sie sorgen für Ungewissheit und entsprechende Zurückhaltung bei Neuinvestitionen.

Wichtige Innovationen und Engagements

KPMG hat im Berichtsjahr wichtige Innovationen vorangetrieben: Am eindrücklichsten war der Umzug an den (temporären) neuen Hauptsitz an der Räffelstrasse in Zürich, der auch das neue Technologiezentrum mit dem KPMG Insight Center beherbergt, und in den neuen Genfer Stadtteil Pont Rouge. Die neuen Lokalitäten stehen in Trendquartieren und entsprechen modernsten Anforderungen, was Arbeitsplatzgestaltung, Aufenthaltsqualität, Digitalisierung, Energie- und Gebäudetechnik angeht.

Unsere Mitarbeitenden profitieren von vielen wichtigen Neuerungen und Investitionen: Dazu gehören flexiblere Arbeitsformen sowie Initiativen zum lebenslangen Lernen und zur Förderung von Sport und Gesundheit der Mitarbeitenden. KPMG hat 2019 über CHF 8 Mio. in Aus- und Weiterbildungen investiert und 586 neue Fachkräfte angestellt. Auf der Kundenseite lag der Investitionsfokus auf der Digitalisierung: So investierte KPMG im letzten Jahr rund 6% ihres Umsatzes in Software- und Technologieentwicklungen. Ebenso wichtig ist die Initiative „KPMG Innova“, welche die unterschiedlichsten unternehmensinternen digitalen Wirkungsbereiche bündeln und die Innovationskraft insgesamt stärken soll. Das von KPMG gegründete Board Leadership Center ist eine hochwertige, exklusive Netzwerkplattform für Verwaltungsräte.

KPMG hat 2019 erneut einen wichtigen Beitrag geleistet, die Schweiz als attraktiven, zukunftsfähigen und vertrauenswürdigen Wirtschaftsstandort zu positionieren, insbesondere durch Engagements bei economiesuisse, digitalswitzerland, Women Corporate Directors und vielen weiteren nationalen, regionalen und fachspezifischen Netzwerken. Von der Unterstützung durch KPMG profitierten auch Universitäten und Fachhochschulen. Mit verschiedenen Studien zu Schlüsselthemen der Schweizer Wirtschaft unterstützt KPMG regelmässig eine faktenbasierte, öffentliche Diskussion zu wichtigen Zukunftsthemen.

Audit mit umfassenden Datenanalysen und IPOs

Die Sparte Audit konnte das Ergebnis weiter steigern und erhöhte den Nettoumsatz auf CHF 259,3 Mio. (+1,9%). Immer umfassendere technologische Möglichkeiten auf Kunden- wie auf KPMG-Seite förderten diese positive Entwicklung: Sie erlauben kundenseitig die völlige Neugestaltung von Finanz- und Führungsprozessen und seitens KPMG die Standardisierung, Automatisierung und Zentralisierung wichtiger Prüfungsarbeiten. Damit erhöhen sich die Prüfsicherheit und die Relevanz unserer Berichterstattung weiter. Mittels umfassender Datenanalysen bieten wir unseren Kunden ergänzende, innovative Assurance-Dienstleistungen an.

Ein positiver Treiber waren im zurückliegenden Geschäftsjahr auch Börsengänge (IPOs), wobei KPMG ihre Kunden entlang des gesamten IPO-Prozesses begleitete und insbesondere bei der Bereitstellung aller relevanten Finanzinformationen und der Neustrukturierung der Governance unterstützte. Erfreulich ist die Tatsache, dass der Schweizer Kapitalmarkt auch weiterhin für Unternehmen unterschiedlicher Grösse attraktiv ist, insbesondere auch für Unternehmen, die nach dem Rechnungslegungsstandard Swiss GAAP FER berichten.

Der anhaltende Aufwertungsdruck auf dem Schweizer Franken und Unsicherheiten, ob die Schweiz auch weiterhin den freien Zugang zum EU-Binnenmarkt hat (Stichwort Rahmenabkommen) führen bei einigen Unternehmen zu einer Zurückhaltung bei grösseren Investitionsvorhaben. Die Unternehmen überlegen sich sehr genau, welche Investitionen sinnvollerweise in der Schweiz getätigt werden und welche nicht (mehr). Der Wirtschaftsstandort Schweiz tut entsprechend gut daran, seine Standortvorteile gezielt zu pflegen.

Bei Kunden aus dem Finanzsektor stand die gesetzeskonforme Umsetzung neuer Regulierungen wie Mifid II im Vordergrund und die Verankerung der stark gestiegenen Corporate-Governance-Anforderungen der Finma.

Tax & Legal mit starkem Fokus auf die Mobilität von Arbeitskräften

Die Sparte Tax & Legal steigerte den Nettoumsatz auf CHF 132,8 Mio. (+2,8%). Mit ein Grund für das gute Ergebnis der Sparte war die anhaltend hohe Nachfrage nach Dienstleistungen im Bereich Global Mobility Services. Dabei kommen ausgereifte Technologielösungen zum Einsatz, dank denen Kunden ihre komplexen steuerrechtlichen Herausforderungen mit Hunderten oder Tausenden von Expats rechtskonform meistern und die Vorteile der globalen Mobilität wirksam nutzen können. Im Steuerberatungsgeschäft ebenfalls stark nachgefragt waren Leistungen für Kunden bei grossen Fusionen & Akquisitionen sowie bei komplizierteren Umstrukturierungen.

Im Bereich der Rechtsberatung waren insbesondere Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Mobilität von Arbeitskräften bzw. im Rahmen der schweizerischen Arbeitsmarktregulierung gefragt. Insgesamt waren im Bereich der Rechtsberatung aber verschiedene Strukturänderungen nötig, was sich negativ auf das Spartenergebnis niederschlug.

Advisory mit zahlreichen M&A und neuen Digitalstrategien im Finanzsektor

Die Sparte Advisory erzielte einen Nettoumsatz von CHF 63,2 Mio. (-2,7%). Ausschlaggebend für den leichten Umsatzrückgang war die während der letzten beiden Jahre vorgenommene Neuausrichtung und Fokussierung im Consulting-Bereich, die mit einer Kapazitätsverringerung einherging. Die Nachfrage von Industriekunden nach Beratungsdienstleistungen zur Meisterung der digitalen Transformation, zur Planung und Umsetzung von ERP-Systemen, zur Optimierung der Finanzfunktion in Unternehmen, zur Schaffung von Cybersicherheit sowie zur Optimierung der gesamten Wertschöpfungskette war indes ungebrochen hoch. Insbesondere Kunden aus dem Life-Science-Sektor verlangten viel Unterstützung zur Abwehr von Wirtschaftskriminalität und zur Sicherstellung der Rechtskonformität in allen Fragen und Ländern.

Weiterhin sehr positiv hat sich der Bereich Deal Advisory entwickelt, der Kunden in allen Phasen von Käufen oder Verkäufen von Unternehmens(-teilen) unterstützt, ebenso bei Planung und Aufbau von Joint Ventures und strategischen Partnerschaften sowie bei Restrukturierungen.

Bei Kunden aus dem Bankensektor stand die Beratung zur Transformation des Risikomanagements im Vordergrund: Dazu gehört die Modernisierung der Compliance- u.a. Prozesse, was auch neuartige Visualisierungen einschliesst, sowie die Unterstützung bei M&A und bei der digitalen Transformation der Finanzfunktion der Firmen. Die Vergangenheitsbewältigung ist bei vielen Finanzdienstleistern noch nicht abgeschlossen, anhaltender Unterstützungsbedarf zum Aufbau von Geldwäschereidispositiven die Folge. Viel Aufmerksamkeit – und entsprechende Nachfrage – lösten auch die erforderlichen Vorbereitungsarbeiten zur korrekten Umsetzung anstehender Gesetzesänderungen wie Fidleg und Finig aus.

Versicherungskunden ersuchten insbesondere um Hilfe bei der regelkonformen Einführung der neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 9 und IFRS 17 sowie zur Abwehr von Cyberrisiken. Der Trend zu digitalen Geschäftsmodellen ist ungebrochen: Dazu gehört die Automatisierung der Prozesse, etwa zur Automatisierung von Schadensbearbeitungsprozessen oder zur Entwicklung personalisierter Produkte, sowie der Einsatz von Algorithmen, die auf künstlicher Intelligenz basieren und bessere Vorhersagen erlauben.

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