Unsere Mitarbeitenden: Alexandra

Was ist dein Background und seit wann arbeitest du bei KPMG?

Ich bin Alexandra und als Managerin im Audit Zentralschweiz tätig. Eigentlich habe ich gar nie daran gedacht, im Audit-Bereich zu arbeiten. Nach meinem Geschichtsstudium hatte ich immer vor, Lehrerin zu werden. Da ich aber schon immer ein Zahlenmensch war und verrückt genug, um etwas Neues auszuprobieren, startete ich 2013 meine Karriere als Praktikantin im Audit bei KPMG Zentralschweiz.

Du hast bei KPMG einen internen Stellenwechsel vollzogen. Erzähle uns mehr darüber.

Während der Zeit im Audit startete ich meine Ausbildung zur eidgenössisch diplomierten Wirtschaftsprüferin und arbeitete auf verschiedenen Audits für nationale und internationale Kunden aus dem Handels-, Industrie- und Dienstleistungssektor. Es hat mir immer sehr viel Freude bereitet, bei den Kunden vor Ort zu sein und einen direkten Einblick in ihre Organisation und ihre Finanzen zu erhalten. Am meisten gefiel und gefällt mir, im Audit Zentralschweiz Teil eines grossartigen Teams zu sein und jede Woche mit anderen Leuten zusammenzuarbeiten.

Im Mai 2019 wechselte ich für zwei Jahre ins Department of Professional Practice (DPP) und war dort Teil der International Financial Reporting Standards (IFRS) Gruppe. Da arbeitete ich in einem kleinen Team von Experten. Zu meinen Aufgaben gehörten die Beantwortung von Anfragen des Audit-Teams, die Durchsicht von Jahresberichten sowie die Entwicklung und Durchführung von Schulungen. Meine Kunden waren jetzt die Audit-Teams und nicht mehr externe Ansprechpartner.

Was hat dich dazu motiviert?

Nach meinem Abschluss zur eidgenössisch diplomierten Wirtschaftsprüferin wollte ich unbedingt etwas Neues sehen, mein Fachwissen vertiefen und eine andere Abteilung von KPMG kennenlernen. Ich liebe es, mich in ein Thema zu vertiefen und ihm auf den Grund zu gehen. Das ist wohl ein Überbleibsel aus meiner Studienzeit, als ich noch Geschichte studierte: Recherchieren, Argumente zusammentragen, Zusammenhänge erkennen und diese klar und verständlich darstellen und erläutern macht mir Spass. Ausserdem fand ich die Aussicht spannend, an der Entwicklung und Durchführung von Schulungen mitzuwirken. Während meines Studiums hatte ich Einführungskurse gegeben, was mir sehr gefallen hat. Also dachte ich: «Das DPP ist eine gute Wahl!»

Wie startet man einen solchen Prozess?

Ich sprach mit meinem Performance Manager und setzte mich mit unserem Leiter des Profit Centers in der Zentralschweiz sowie dem Leiter des DPP in Verbindung, um zu erfahren, ob es beim DPP freie Stellen gäbe und ob ein Wechsel überhaupt möglich wäre.

Zuerst war ich etwas enttäuscht, als man mir mitteilte, dass gerade ein paar Wochen vorher eine vakante Stelle besetzt worden war und ein Wechsel aktuell nicht möglich sei. Man erinnerte sich jedoch an mich, als ein Jahr später eine Rotationsstelle im IFRS-Team des DPP frei wurde. Nach einem Austausch mit den entsprechenden Ansprechpersonen und einem kurzen Einblick in einige IFRS-Projekte mit dem Accounting Advisory Team war schnell klar, dass ein Wechsel für alle Beteiligten gut passen würde.

Welche Benefits und Erfahrungen nimmst du mit?

Die Zusammenarbeit mit erfahrenen Experten im IFRS-Team und der tägliche Umgang mit manchmal schwierigen technischen Fragen haben mich sehr weitergebracht. Ich erwarb viel technisches IFRS-Wissen, erhielt wertvolle Einblicke in eine andere Abteilung und lernte neue Leute und andere Audit-Teams kennen, mit denen ich sonst nicht in Kontakt gekommen wäre.

Im Mai 2021 habe ich dann erneut die Stelle gewechselt und bin zum Audit-Team in der Zentralschweiz zurückgekehrt. Nun kann ich meine neu gewonnenen Kenntnisse und Erfahrungen direkt in die Audit-Teams und die Arbeit mit den Kunden einbringen. Die Rotationsstelle war für mich eine sehr bereichernde Erfahrung, sowohl persönlich als auch beruflich. Ich kann sie nur weiterempfehlen.