Lerne Stefan kennen

Stefan ist Familienvater und arbeitet 80% in einem High-Performance-Job. Aus Familie und Arbeit schöpft er Energie für den Alltag.

Lerne Stefan kennen

"Meine Familie wie auch mein Team geben mir viel Kraft und Energie, die mir dann bei der Zeit mit Yaro und bei der Arbeit wieder auf positive Weise zugutekommen und sich somit auch auf meine Performance im Büro auswirken."

Was ist deine Aufgabe bei KPMG?

Ich bin seit dreieinhalb Jahren bei KPMG tätig und arbeite als Senior Manager im Audit Corporates in Zürich. Ausserdem unterstütze ich das Marketing-Audit und betreue dabei den Audit-Marktauftritt innerhalb von KPMG.

Wie viele Kinder hast du? Wie alt sind sie? Arbeitet deine Partnerin ebenfalls?

Mein Sohn Yaro ist im August 2020 zur Welt gekommen und ist heute eineinhalb Jahre alt. Nach ihrem Mutterschaftsurlaub arbeitete meine Partnerin – sie ist bei einer Kommunikationsagentur in der Geschäftsleitung tätig – 60% und erhöhte später auf 80%. Ich selbst arbeite ebenfalls 80%.

Wie sieht dein «Flexible Working Arrangement» aus?

Da meine Partnerin wie auch ich 80% arbeiten, ist es uns möglich, an zwei Tagen in der Woche die Betreuung von Yaro zu gewährleisten. An meinem freien Tag wird diese von mir übernommen, während sich meine Partnerin an ihrem freien Tag um ihn kümmert. Die übrigen Tage deckt die nahegelegene Kindertagesstätte ab.

Im Kontext deines Familienalltags – wie sieht ein «normaler» Arbeitstag aus?

Ich stehe jeweils um sechs Uhr auf, damit ich gegen sieben Uhr im Büro sein kann – meine tägliche Morgenroutine schon miteinberechnet. Indem ich frühzeitig im Büro bin, kann ich schon das Wichtigste ungestört abarbeiten. So nutze ich die ruhigen Stunden effektiv, organisiere die verschiedenen Engagements und koordiniere mein Team. Meinen Sohn versuche ich pünktlich um halb sieben in der Kita abzuholen. Nachmittags stimmen meine Partnerin und ich uns ab, sollte bei jemandem von uns etwas dazwischenkommen. So ist die Abholung von Yaro jederzeit gewährleistet.

Zu Hause angekommen, koche ich für alle, damit wir zwischen sieben und halb acht zu Abend essen können. Bevor Yaro schlafen geht, steht das obligatorische gemeinsame Bücheranschauen und allenfalls Indoorrutschen oder Musik-aus-der-Toniebox-Hören an (Yaros aktuelles Lieblingslied ist «Hängs i dä Badi» von Laurent & Max). Danach geht Yaro ins Bett, und meine Partnerin und ich besprechen nochmals die Betreuungsorganisation der nächsten Tage. Allfällige aufgeschobene Arbeiten, die durch den Tag liegen geblieben sind, werden dann am Abend nachgeholt und erledigt. 

Inwiefern ist dir das «Flexible Working Arrangement» eine Hilfe bei der Ausübung deiner Vaterrolle?

Grundsätzlich hilft die Möglichkeit, 80% zu arbeiten, schon sehr, meine Rolle als Familienvater wahrzunehmen. Ebenfalls von nicht zu unterschätzender Bedeutung ist aber auch das Vertrauen von KPMG gegenüber ihren Arbeitnehmenden, dass die Arbeit nicht «9 to 5» im Büro verrichtet werden muss, sondern auch flexibel von zu Hause aus. Zudem ermöglicht es mir das Flex-Work-Modell, dass ich bei Terminkollisionen meiner Partnerin an ihrem freien Tag auch einmal im Home-Office einspringen und ihr bei der Betreuung von Yaro unter die Arme greifen kann.

Welche Herausforderungen ergeben sich bei dieser Arbeitsorganisation?

Ich spreche hier lieber von Unterstützung als von Herausforderung. Meine Familie wie auch mein Team geben mir viel Kraft und Energie, die mir dann bei der Zeit mit Yaro und bei der Arbeit wieder auf positive Weise zugutekommen und sich somit auch auf meine Performance im Büro auswirken. Die anspruchsvolle Arbeit bereitet mir Freude, die ich jeden Tag mit nach Hause nehmen kann.

Gab es jemals eine kritische Situation, in der du deine Familie der Arbeit vorziehen musstest? Wie hat dich dein Team dabei unterstützt?

Die Tage, an denen Yaro als Kita-Kind gesund ist, sind einfacher als die Tage, an denen er krank ist. Glücklicherweise sind wir bis jetzt aber von Corona verschont geblieben, und sollte es trotzdem mal kritisch werden mit der Betreuungssituation, können wir auf die Unterstützung meiner Schwiegermutter und meines Teams zählen. Dieses zögert keine Sekunde, mich in einer solchen Situation nach einer kurzen Organisationsrunde zu vertreten.

Was ist dein Rezept für ein «Well-balanced Work-Life»?

Tue immer das, was dir Freude bereitet! Ich bin in der glücklichen Situation, nicht nur Energie aus meiner Familie zu ziehen, sondern auch aus meiner Arbeit, und diese von da wieder nach Hause zu meiner Familie bringen zu können. Doch auch Toleranz gegenüber seinem Umfeld, seinem Kind und seiner Partnerin oder seinem Partner erachte ich als unerlässlich.

Was schätzt du am meisten an KPMGs Flex-Work-Modell?

Generell gefällt mir die Zusammenarbeit mit den Leuten sehr, und ich freue mich immer, ins Büro zu gehen. Ich schätze es zudem ungemein, dass ich mein Pensum auf Yaros Geburt hin ohne grossen Widerstand reduzieren und meine Position trotzdem beibehalten konnte. Die Flexibilität wird aber nicht zuletzt auch durch unsere IT-Ausstattung ermöglicht, indem man nicht mehr an einen Ort gebunden ist und seine Arbeit von überallher verrichten kann.