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Unsere Mitarbeitenden: Niccolò

Unsere Mitarbeitenden: Niccolò

Senior Consultant Assurance Technology Group – Niccolò hat einen Doktortitel in Physik. Heute berechnet er den zukünftigen Erfolg von Unternehmen.

Senior Consultant Assurance Technology Group – den Erfolg von Unternehmen berechnen.

Our people: Niccolò

Kannst du deine Tätigkeiten im Data & Analytics Team bei KPMG in ein paar Sätzen zusammenfassen?
Ich konzentriere mich auf Predictive Analytics, Automation und Optimierung. In anderen Worten analysiere ich Daten, erkenne Muster, berechne Vorhersagen über noch unbekannte Ereignisse und programmiere Algorithmen. 


Kannst du uns ein Beispiel aus der Praxis nennen?
Die Spielplanung von KPMG für die US-Profiliga NBA veranschaulicht meine Art von Arbeit sehr gut: Die zahlreichen Teams aus allen Ecken der Staaten brauchen eine faire Spielplanansetzung. Möglichst viele Spiele sollen an Wochenenden stattfinden, damit Fans im Stadion sein können. Dabei finden parallel Hockeyspiele, Konzerte etc. in diesen Stadions statt, wobei es zu keiner Terminkollision kommen darf. Die Spiele müssen im Fernsehen übertragen werden und die Spieler müssen angemessene Ruhe- und Reisezeiten haben etc.


«Meine heutige Tätigkeit bei KPMG ist eine Fortsetzung meiner akademischen Ausbildung. Die Herkunft der Daten ist etwas weniger technischer Natur. Doch die Mathematik ist dieselbe.»


Die Anzahl Möglichkeiten, derart viele Spiele zu planen und zu koordinieren, ist immens. Algorithmen können die besten Ansetzungen für die über 1000 Spiele berechnen. Und genau solche Algorithmen programmieren wir.
 

Und woran arbeitest du derzeit?
Ich habe bei KPMG die Möglichkeit, an sehr vielseitigen und unterschiedlichen Projekten zu arbeiten. Bei einem aktuellen Projekt nutzen wir Automation nicht nur für Kalkulation, sondern auch für Entscheidungen – beispielsweise, an welchem Standort ein Unternehmen ein zusätzliches Büro errichten soll. Ich berechne dann, wie viel Einkommen das Unternehmen in den nächsten Jahren an jedem Standort generieren wird.
 

Du hast Physik studiert und auf diesem Gebiet doktoriert. Nun arbeitest du im Consulting. Was fasziniert dich an deiner Arbeit?
Dass meine heutige Tätigkeit bei KPMG eine Fortsetzung meiner akademischen Ausbildung ist. Während des Doktorats arbeitete ich auf Ziele hin, die noch niemand erreicht hat. Ich musste den Weg zum Ziel erst finden. Das ist heute bei KPMG genauso. Dies ist eine Herausforderung und gleichzeitig meine Passion. Die Herkunft der Daten ist in meinem beruflichen Alltag etwas weniger technischer Natur wie während des Studiums. Sie stammen beispielsweise von Banken oder von Life Science Unternehmen. Doch die Mathematik ist dieselbe. Ich arbeite mit denselben statistischen Mitteln und baue Algorithmen und Modelle. Dabei unterstütze ich mit meinem Wissen unsere Kunden in ihren Entscheidungen und helfe ihnen zum Erfolg.


Technische Profile sind im Consulting sehr gefragt. Welche Vorteile hat das für dein Team?
Es braucht eine gute Balance zwischen dem wirtschaftlichen und dem technischen Wissen. So können wir im Team interne wie auch externe Projekte bestmöglich umsetzen und unsere Kunden beraten. Je näher unser Fachwissen am konkreten Fall ist, desto besser können wir unsere Kunden unterstützen und Erfolg versprechende Massnahmen ableiten. Man ist sich teilweise gar nicht bewusst, wie viele Daten und wie viel IT-Wissen notwendig sind, um ein Projekt umzusetzen. 


«Wirtschaftlichen Zusammenhänge können berechnet werden und sind optimierbar. An diesem Punkt kommen wir zum Einsatz.»


Ich würde Studienabgängern einer technischen Fachrichtung absolut empfehlen, in die Beratung einzusteigen, denn die wirtschaftlichen Zusammenhänge können berechnet werden und sind optimierbar. An diesem Punkt kommen wir zum Einsatz. Insbesondere im Bereich Artificial Intelligence und Data Analytics hat sich einiges entwickelt. KPMG investiert hier viel – auch in die fachliche und persönliche Weiterentwicklung der Mitarbeitenden.