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Unsere Mitarbeitenden: Cindy

Unsere Mitarbeitenden: Cindy

Director Forensic – Cindy erzählt uns, welche Fähigkeiten in einer Führungsfunktion im Forensic unerlässlich sind.

Director Forensic – Cindy erzählt uns, welche Fähigkeiten im Forensic unerlässlich sind.

Unsere Mitarbeitenden: Cindy

Bei Forensic denken viele an CSI und Krimi-Schauplätze. Doch was macht dein Team genau?
Auf jeden Fall untersuchen wir keine Tatorte und jagen auch keinen Autos hinterher. Aber Spass beiseite. Unsere Arbeit bezieht sich auf Wirtschaftskriminalität. Wir unterteilen sie in drei Säulen: Prävention, Aufdeckung und Reaktion. Ich konzentriere mich auf den Bereich Reaktion. Wir helfen unseren Kunden, gravierende Vorfälle von beispielsweise Betrug oder Korruption zu untersuchen. Dabei fungieren wir als unabhängige Berater und erstellen Berichte, die auch Empfehlungen für das weitere Vorgehen beinhalten können.
 

Du hast über 15 Jahre Erfahrung im Bereich Forensic. Was fasziniert dich an diesem Thema besonders?
Obwohl ich schon bei sehr vielen Projekte mitgearbeitet habe, bringt jeder Fall einen anderen Twist, ein anderes Set-up. Wir sind andauernd vor neue, spannende Herausforderungen gestellt und lernen mit jedem Projekt dazu. Zudem ist unser Business sehr volatil. Es kann sein, dass wir heute einen dringenden Anruf erhalten und übermorgen mitten in einer Untersuchung sind. Langweilig wird es definitiv nie.
 

«Es kann sein, dass wir heute einen dringenden Anruf erhalten und übermorgen mitten in einer Untersuchung sind. Langweilig wird es definitiv nie.»

 

Du bist bei KPMG in einer Führungsfunktion. Was braucht es, um in einer solchen Rolle erfolgreich zu sein?
Drei Punkte empfinde ich als enorm wichtig: Führungserfahrung, People- und Leadership Skills sowie technisches Fachwissen. Ich muss ein gutes Gespür dafür haben, was mein Team braucht, wie die Zusammenarbeit am besten funktioniert und wann es zu Herausforderungen in der Zusammenarbeit kommen könnte. Gleichzeitig kann ich mein Team nur weiterbringen, wenn ich ihnen auch fachlich etwas mitgeben und beibringen kann. Wir sind ein heterogenes Team, was ich enorm schätze: Bei uns arbeiten nicht nur Wirtschaftswissenschafter und Wirtschaftswissenschaftlerinnen, sondern auch Consultants mit Psychologiestudium oder rechtswissenschaftlichem Hintergrund. Ich persönlich habe meine Karriere im Forensik Team bei KPMG in Südafrika gestartet. Anschliessend habe ich im Audit gearbeitet und die Ausbildung zur Wirtschaftsprüferin absolviert, bevor ich bei KPMG Schweiz wieder zum Forensik zurückgekehrt bin. 
 

Wie gibst du dein Wissen denn weiter? 
Ich lege grossen Wert darauf, dass jede und jeder neue Mitarbeitende ein umfassendes Onboarding durchläuft. Ziel ist es zu verstehen, wie wir arbeiten. Und dass sie KPMG und die zahlreichen Services noch besser kennenlernen und unsere Kunden so auch umfassender beraten können. Anschliessend arbeitet man sehr schnell auf Projekten und lernt mit einer steilen Lernkurve on-the-job. Eine solche Einführung beansprucht zwar einiges an Zeit. Doch jede und jeder bringt auch das eigene Wissen ein. Das ist enorm wertvoll.
 

«Wer bei uns arbeiten möchte, sollte sich zwei Fragen stellen und beantworten können: Was fasziniert mich am Forensic? Und: Bin ich flexibel?»
 

Hast du einen guten Rat für den Einstieg bei KPMG im Forensic?
Wer bei uns arbeiten möchte, sollte sich zwei Fragen stellen und beantworten können: Was fasziniert mich am Forensic? Und: Bin ich flexibel? Mir ist wichtig, dass meine Teammitglieder bereits einen Bezug zu Forensic vorweisen können, da es sich um ein sehr spezifisches Fachgebiet handelt. Das kann aus vorangehender Berufserfahrung in einem Praktikum oder einer Festanstellung oder aber auch dem Studium sein. Gleichzeitig ist es wichtig, flexibel zu sein. Wir wissen nie genau, wann wir wo und wie im Einsatz sind. Wirtschaftskriminalität ist selten planbar. Man muss flexibel sein und seinen Arbeitsalltag entsprechend gestalten.